Das Projekt

Ein paar Worte über: Riedgras.de

Mein Name ist Thomas Laut. Hier sind meine Webseiten.
Die Fotografie ist seit mehr als 30 Jahren mein Hobby. Die Themen meiner Bilder sind vielfältig – sie reichen von der Natur über Landschaften bis hin zum Sport. Meine Bilder nehme ich bevorzugt im Rohdatenformat auf, um so Möglichkeiten gezielter Ausarbeitung zu haben. JPEG verfügt über eine Farbtiefe von 8 bit, das sind 256 Farbabstufungen in jedem der drei Farbkanäle Rot, Grün und Blau. RAW ist herstellerspezifisch, bringt es aber in der Regel auf 12, 14 oder gar 16 bit, also Millionen Farbabstufungen und damit feinste Details. Leider hat das aber auch Nachteile: Man kann nicht nur, sondern muss die Bilder ausarbeiten. Was sonst nach Vorgabe des Herstellers in der Kamera erledigt wird – die Umwandlung der Sensordaten in ein physikalisches Foto – wird hier zuhause nach der Aufnahme vom Fotografen nach seinen Wünschen und Vorstellungen am Computer erledigt. Das dauert seine Zeit, nicht selten ja nach Menge bis zu einer Woche. Diese Bilder stehen also nicht sofort zur Verfügung. Das brauchen sie auch nicht, da mein „Workflow“ im Gegensatz zu dem der Pressekollegen nicht auf Tempo optimiert sein muss. Ich nehme mir die Zeit, die es für gute Bilder einfach braucht!

Was ich euch hier zeige sind Bilder der besuchten Rennen, Bilder verschiedener Ausflüge ebenso wie Schilderungen des Erlebten. Es sind meine Eindrücke. Weder soll es die Lokalzeitung ersetzen noch ihr Konkurrenz machen.
Entstanden ist das alles aus dem vor langen Jahren von Sportlern geäusserten Wunsch, meine Bilder sehen zu können, die ich bei Rennen gemacht habe. Diesem Wunsch kann ich so entsprechen.

Bei meinen Texten fühle ich mich ausschließlich der Wahrheit verpflichtet. Ich recherchiere meine Inhalte nach bestem Wissen und Gewissen und schreibe niemandem nach dem Mund. Da wie erlebt einige Vereine und Veranstalter Kritik nicht vertragen können kann es durchaus vorkommen, dass bereits erschienene Artikel wieder gelöscht werden. Bevor ich mich unter Druck setzen oder beschimpfen lasse … – ihr wisst schon! Wenn ich etwas kritisiere so möchte ich auf etwas hinweisen. Kritik heisst nicht niedermachen! Es heisst sich mit etwas auseinanderzusetzen. Das ist nicht ehrenrührig. Davon braucht sich keiner auf den Schlips getreten zu fühlen und sollte mal an das alte Sprichwort denken: „Nobody is perfect!“ (Are You Nobody?)

Dieser Webauftritt ist Teil meiner Freizeitgestaltung. Ich unterhalte daher kein Büro, habe keine Geschäftszeiten und demzufolge auch keine Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit! Das ist keine Firma! Das ist ein Projekt von einem Amateurfotografen für die Menschen der Region. Es gibt hier ausser mir kein Personal! Von mir aus nennt es eine One-Man-Show.
Auch verfolge ich damit keine geschäftlichen Interessen. Es ist das Interesse an einem Sport, der es verdient hat, mit den Mitteln der Fotografie und des Films einer breiteren Öffentlichkeit näher gebracht zu werden. Interesse an der Natur, an einer Landschaft, deren Reize und Schönheiten vielen verborgen bleiben, wenn die sich nicht die Zeit nehmen sie zu entdecken.

Den Sport versuche ich nach meinen Möglichkeiten zu unterstützen. So können Sportler, Vereine oder Teams gerne nach Aufnahmen fragen. Ich bin gern bereit, sie euch – soweit vorhanden – kostenlos zur Verfügung zu stellen. Aktiv werden müsst ihr aber selber, einen Onlineshop wird es hier alleine aus rechtlichen Gründen nicht geben können. Meine Mailadressen findet ihr im Impressum. Rennen, die einen gewerblichen Fotoservice verpflichtet haben, sind leider ausgeschlossen.
Eine Bitte: aus organisatorischen Gründen bitte ich dringend darum, Bildwünsche nur schriftlich zu äußern. Schreibt dafür bitte eine Mail an die Redaktion. Warum dieses Postfach, es landet ja doch wieder alles auf meinem Tisch? Ganz einfach, wenn 80% des Posteingangs aus Werbung besteht erlaubt es ein gewisses Vorsortieren, da ich keine Newsletter etc. an dieses Postfach bestellt habe! Dort sollten also nur Mails eingehen, die wichtig sind.

Um die richtigen Bilder heraussuchen zu können brauche ich Angaben, um welches Rennen es sich handelt, wer in wessen Namen oder Auftrag danach fragt, wofür es genutzt werden soll, den Dateinamen und wie es benötigt wird (Größe, Auflösung). Bitte erkundigt euch bedarfsweise bei eurem Webmaster oder Pressewart danach. Für eure Webseite braucht ihr andere technische Werte als zum Druck in der Vereinszeitung. Die Gesetzeslage erlaubt nur, euch „eure eigenen“ Bilder zu geben, also jene, auf denen ihr selbst drauf seid. Es ist eine Frage des Einverständnisses, das jetzt in strenger Form verlangt wird. Ich setze dabei voraus, dass Sportler/innen durch ihre Mitgliedschaft im Verein oder Team diesem ausdrücklich oder stillschweigend gestattet haben, zur Öffentlichkeitsarbeit diese Bilder zu nutzen. Ich bitte um Verständnis, dass sich der damit einhergehende Aufwand in Grenzen halten muß! Die Abwicklung erfolgt wie alters her nicht durch Zusenden als Mailanhang, das ist wegen der Datenmenge nicht mehr sinnvoll, sondern durch Datenaustausch über Dropbox. Ihr bekommt als Antwort auf eure Anfrage von mir einen Link zugeschickt, unter dem ihr auf die Bilder zugreifen könnt. Zugriffsberechtigung? Wer den Link kennt kann an die Bilder. Ganz einfach! Die Freigabe ist grundsätzlich nicht öffentlich. Da nur derjenige die Antwort erhält, der auch danach gefragt hat, sehe ich hierin kein Datenschutzproblem. Wem er die Bilder weitergibt ist seine Angelegenheit. Gewerbliche Nutzung ist wie üblich ausgeschlossen, das gilt insbesondere für Werbezwecke!
Diese virtuellen Ordner können auf Dropbox nur zeitlich begrenzt bereitgestellt werden. Bitte ladet euch die Bilder deshalb baldmöglichst herunter und speichert sie lokal. Für eine sichere Aufbewahrung bei euch seid ihr selbst zuständig, für Datenverlust übernehme ich keine Verantwortung. Da ich das alles in meiner Freizeit, also nach der Arbeit, mache kann ich auch keine prompte Bedienung versprechen. Wer Bilder für den Bericht in der Tageszeitung haben möchte und damit eine halbe Stunde vor Redaktionsschluss ankommt dürfte Pech haben. Dies ist eben keine professionelle Bildagentur.

Riedgras.de ist im Sinn des Wortes ein „No Budget“-Projekt. Es ist schon aufwändig genug, die Rennen zu besuchen. Da kein Geld eingenommen wird kann auch keins für Extras ausgegeben werden. Es entstehen ohnehin schon Kosten neben Benzin und Verschleiß eben für die Webspacemiete neben Zeit für die Redaktion und Betreuung des Auftritts. Diese trage ich aus eigener Tasche. Aus rechtlichen Gründen werde ich darauf verzichten, wie andere diese Auslagen mit Werbung wieder hereinholen zu wollen. Damit würde ich nämlich als gewerblich gelten, was der Sache mit der neuen Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union das Genick brechen würde! Es geht nur deshalb weiter, weil und solange man als Privater großteils von den Auswirkungen dieser Verordnung verschont bleiben dürfte.

Das Ganze wird mit WordPress betrieben, einer weit verbreiteten kostenlosen Software. Für Fachleute: Ein Content-Management-System, das auf dem Server läuft. Man kann also von überall aus, wo man eine Onlineverbindung hat, auf die Seiten zugreifen und Beiträge editieren. Man schreibt sie im „Backend“, was Besucher sehen nennt man „Frontend“. Es ist gar nicht so falsch zu sagen, dazwischen ist eine „Black Box“, der berühmte schwarze Kasten, in den man irgendwas reinsteckt und auf der anderen Seite irgendwas anderes wieder herauskommt, ohne dass wer sagen könnte, warum bzw. was in dem Kasten vorgeht! Man muss WordPress nicht programmiert haben, um damit arbeiten zu können. Dafür ist es gemacht worden, dass Bürger ihre verfassungsmäßigen Rechte unkompliziert wahrnehmen und sich in Wort, Schrift und Bild frei äußern können, wie Artikel 5 des Grundgesetzes es garantiert.

Wer der Ansicht ist (hatten wir schon!), es dürfen ohne seine Einwilligung keine Fotos gemacht werden, liegt falsch. Es bedarf nur eines überwiegenden öffentlichen Interesses! Hierzu siehe auch ein →Blog zu Rechtsfragen (Rechtzweinull.de), hier insbesondere „Mythos 3“ oder diesen →Artikel beim FotoMagazin. Ich bin kein Jurist, aber soviel kann jedermann bei gesundem Menschenverstand erkennen: Will man jeden Anwesenden um ihre Erlaubnis befragen ist Bildberichterstattung von öffentlichen Orten nicht mehr möglich. Es liegt aber im öffentlichen Interesse der Mehrheit, dass darüber berichtet wird. Auch die Leute, die selbst nicht haben kommen können, wollen überwiegend wissen, was dort stattgefunden hat.

Die hier eingebundenen Videos liegen weitgehend bei YouTube, da ich keinen eigenen Streamingserver habe. Bislang habe ich aus Platzgründen meine Bilderalben bei Flickr abgelegt. Da dieser Anbieter aber wie man hört aufgekauft worden ist weiss ich derzeit nicht wie es da weitergehen wird.

Wie gut oder schlecht dieses Projekt in Zukunft leben und sich entwickeln wird hängt ganz wesentlich von euch ab! Die Vergangenheit hat leider nur zu gut gezeigt, dass es „da draußen“ genug Spitzfindige und Rechtsverdreher gibt, die jede Gelegenheit nutzen, sich zu profilieren und zu bevorteilen. Ich wäre der Letzte, der etwas gegen sachliche und begründete Kritik hätte. Wenn ihr etwas findet, das man anders besser machen könnte: ihr seid herzlich eingeladen es mich wissen zu lassen. Man braucht in der Regel keinen Anwalt, um Probleme zu lösen! Was ich nur nicht leiden kann, und ich denke da bin ich nicht alleine, ist, wenn jemand in den Krümeln sucht. Wer herummäkelt muss es besser können, sonst hat das alles keinen Zweck.


letzte Änderung: 5. Juni 2018