Steter Tropfen höhlt den Stein!

Gestern hat mich zu meinem Blogbeitrag zum Hangelstein-Rennen ein Hinweis erreicht.
Ich zitiere: „Kleine Korrektur: Der Hangelstein ist ein Berg oberhalb der Crossstrecke und – wie der Vogelsberg – vulkanischen Ursprungs.“

Jeder hat ja ein Recht auf eine eigene Meinung, und in der Sache hat der Leserbriefschreiber ja auch recht. Dass es sich hierbei rechtlich nicht um eine Meinung, sondern um eine Tatsachenbehauptung handelt, spielt dabei keine wirkliche Rolle.

Im Bezug auf Pressearbeit definiert sich eine Nachricht kurz gesagt dadurch, dass sie das Umfeld der Leser betrifft und für diese neu ist.

Dazu muss man sich fragen: An wen richtet sich eigentlich der bezogene Beitrag? Das hier ist ja keine geologische Fachzeitschrift. Die Leser bestehen wohl überwiegend aus Sportlern. Es geht um Sport, und es galt darzustellen, wo das Rennen stattgefunden hat. Dabei dürfte es Sportlern überwiegend egal sein, woraus der tiefere Untergrund dort besteht. Auch dürfte den meisten überregionalen Interessierten unbekannt sein, wo sich „Haus Waldfrieden“ genau befindet. Straßennamen gibt es im Wald ebenfalls keine. Wie also soll man den Ort des Geschehens anders beschreiben? Merkatorkoordinaten dürften wenig zielführend sein, auch wenn die jeder in der Karte wiederfinden kann. Es wird sie nur kaum wer suchen, während die Eingabe von „Hangelstein“ in jedem Navi zum Erfolg führt.

Ihr wundert euch vielleicht, warum ich bald darauf auf Facebook den Hinweis veröffentlicht habe, den Blog zum Jahresende einstellen zu wollen.
Nun, es hängt vieles zusammen und ist nicht isoliert zu betrachten. Da ich davon ausgehe, dass die Verhältnisse bekannt sein können – ich habe oft genug was dazu geschrieben – sehe ich derartige Kritik in der Sichtweise der Überschrift. Es geht wohl kaum um die Sache im Detail, sondern wohl eher um Kritik als solche. Sonst wäre auf die Rückfrage, wie man es denn besser beschreiben könne, eine Antwort gekommen. Es kam aber keine! Also war es wohl eher Selbstzweck. Viele haben in den vergangenen Jahren wieder und wieder mit teils noch abstruseren Thesen und Unterstellungen versucht, dieses Projekt förmlich zu sabotieren.

  • Da sind ja nicht nur jene, die in meinem Engagement Konkurrenz für sich selbst sehen. Es gibt etliche Berufsfotografen, die jeden für existenzbedrohend erklären, der neben ihnen sonst noch Bilder macht! Diesen Exklusivitätsanspruch versuchen die auch, bei jeder Gelegenheit durchzusetzen!
  • Da sind eben jene Veranstalter, die ganz offen meinen, nur handverlesene Berichterstatter zulassen zu dürfen.
  • Da sind jene Veranstalter, die meinen das Recht gekauft zu haben! Das ist deren O-Ton!
  • Da sind die Teilnehmer, die IM RENNEN um Erlaubnis gefragt werden wollen! Seid ihr euch eigentlich klar darüber, dass Voraussetzung dafür eine vollständige Veröffentlichung eurer Adressen im Meldeprotokoll wäre? Nachmeldungen wären dann ausgeschlossen, und alle Teilnehmer (m/w) bekämen vorab von jedem interessierten Fotografen Anfragen zu eben diesem Thema! Da würde der Datenschützer ganz zu Recht auf die Barrikaden gehen. Es ist unanständig, zu fordern, was ungesetzlich ist!
  • Da sind jene Teilnehmer und Veranstalter, die den Fotografen ihre Betriebsmittel verbieten wollen. Ja, ich rede vom Blitzlicht. Keiner kann an den Rahmenbedingungen drehen, und wenn Fotografie stört braucht kein Fotograf mehr da hingehen!
  • Statt wie immer wieder gebetsmühlenartig wiederholt zu sagen, man brauche Unterstützung, erlebt man vor Ort dann genau das Gegenteil!

Keiner sieht den Aufwand, der hier dahintersteckt! Es ist nur eine Zeitfrage, bis auch die stärkste Moral zusammenbricht. Dabei nehme ich durchaus jedes Dankeschön gerne und dankbar zur Kenntnis. Es bleibt aber leider die Ausnahme.

Wie war das denn beim Dünsbergmarathon 2016? Da hieß es, ich solle verschwinden – weil ich nicht von der Presse sei (die garnicht da war!) und man seine Kuchentheke verteidigen müsse. Ein Zuckerkranker und Kuchen! Da lachen ja die Hühner! Andere Ausreden für diese krude Weltsicht fallen euch keine ein?

Jahre zuvor war ich den Streckenposten in Bellheim schon im Weg. Die lagen im Liegestuhl und wollten ungestört das Rennen verfolgen. Dass sie die Stühle in die Fotozone gestellt hatten juckte sie nicht, und mich interessiert es nicht wenn der Verein da mit Ausreden kommt. Das sei vor der Zeit des aktuellen Vorsitzenden gewesen. Okay, mag sein, nur was tut das zur Sache? Den Anordnungen ist Folge zu leisten. Für mich heisst das: woanders hinfahren! Da gibts hinterher kein Vertun mehr.

Hört, hört! Habt ihr es so nötig? Offenbar ja. Ich habe das jedenfalls NICHT nötig, und meine Konsequenzen gezogen.

Diese ewige Herumkrittelei! Das kommt ja oft gerade von Leuten, die „etwas darstellen“, oder die sich selbst wichtiger nehmen als sie es sind. Deshalb habe ich meine Abkündigung auf Facebook ja auch mit „Es recht zu machen jedermann …“ überschrieben. Jeder dürfte den Spruch kennen und verstehen können, was ich meine. Ich kann machen, was ich will, es wird sich immer und überall jemand finden, dem es nicht recht ist!

Der Tag hat 24 Stunden, und dieser Blog ist bzw. war ehrenamtliches Engagement zugunsten des Sports.

Fangen wir an zu rechnen stellen wir fest, dass dafür wie gesagt kaum mehr Zeit bleibt, wenn man Montag bis Freitag früh das Haus verläßt, zur Arbeit fährt, und erst Abends wieder heim kommt, noch den Haushalt zu erledigen hat und was da eben so alles anfällt. Langeweile geht anders! Bislang habe ich vieles möglich gemacht, was in der Folge zu Schlafdefizit geführt hat. Das geht so nicht weiter, auch ich werde älter und spüre die Folgen.

Da ist der Arzt, der mir dringend mehr Bewegung empfohlen hat! Wann aber soll das alles passieren? Mir bleiben abends maximal zwei Stunden für alles zusammen, und die Wochenenden verbrachte ich bisher weitgehend auf Rennen.

Die Entscheidung ist klar, oder?

Fiat lux!

Es werde Licht!
Gestern Abend traf das auch auf die Wälder und Felder rund um Rödermark zu. Radsport360 hatte zum Lampentest geladen, und knapp ein Dutzend Sportlerinnen und Sportler waren dem Aufruf gefolgt. Der Hersteller Sigma-Sport hatte Buster2000-Helmlampen zur Verfügung gestellt. „Fiat lux!“ weiterlesen

Bitte beachten!

Nach einem mißglückten Update ist mein Festnetzzugang ausgefallen.

Ich bin daher bis auf weiteres weder telefonisch noch per Fax erreichbar und habe auch – außer Mobilfunk – keinen Internetzugang. E-Mail geht, solange das Datenvolumen ausreicht. Große Anhänge bitte ich zu vermeiden.

Bis das behoben ist können mehrere Tage vergehen!

Winterlaufserie Jügesheim 2017/18

Neues Spiel, neues Glück?
Aufgrund äusserer Einflüsse waren die Organisatoren der JSK Rodgau im letzten Jahr gezwungen gewesen, ihren 10-Kilometer-Kurs zu ändern, und den Start ins Maingau-Energie-Stadion zu verlegen. Wegen der guten Resonanz aus einer Umfrage ist er dieses Jahr wieder dort, wenn auch der Kurs leicht geändert worden war. 371 Damen und Herren nahmen die Herausforderung an. Diese Zahl wurde mir jedenfalls offiziell mitgeteilt.  „Winterlaufserie Jügesheim 2017/18“ weiterlesen

Darmstadt, ein verkanntes Wesen

Darmstadt ist die einstige Residenzstadt der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt und hat in den Bombennächten des 2. Weltkriegs seine Schönheit weitgehend verloren! Wer die Stadt heute besucht, bekommt bei der Durchfahrt als ersten Eindruck all die Hässlichkeit der planlosen Wiederaufbauphase serviert, und muss sich schon sehr anstrengen, die verbliebenen Schönheiten zu entdecken! Aber es gibt sie noch!  „Darmstadt, ein verkanntes Wesen“ weiterlesen