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Hessen – Foto: Symbolbild – Ich habe den Veranstaltungskalender nach in absehbarer Zeit anstehenden Radrennen in Hessen abgesucht, und festgestellt dass kaum noch was südlich des Taunuskamms stattfindet, oder so dass man es mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen könnte.

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Das sind die Termine auf der Straße, im MTB-Bereich schaut es kaum anders aus.

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Quelle jeweils Rad-Net.de. Mit Geographie ist das mitunter so eine Sache, oder seit wann liegt Bad Dürkheim in Hessen?

Warum spielt das eine Rolle? Schaut auf die Preise an den Tankstellen und ihr wisst Bescheid! Wer soll das bezahlen? Mein Deutschlandticket habe ich aus beruflichen Gründen sowieso, und würde es daher auch dafür nutzen. Das ist aber nicht möglich. Spätestens nach Rennende kommt man mit Öffis regelmäßig nicht mehr heim, oder gar nicht erst dorthin. Ist das gewollt so? Man darf durchaus den Eindruck gewinnen: JA! Ob das Folgen von Missmanagement oder von Bauarbeiten sind darf mir hier recht egal sein.

Hinzu kommt ein deutliches Verhalten nicht weniger Veranstalter, was den Stellenwert deutlich macht. Nicht nur dieses Jahr hiess es deutlichst zu den Deutschen Meisterschaften, wen man da sehen will, und wen darum nicht. Weitere Rennen haben dieselbe Diktion. Zur Zulassung war stets ein Presseausweis Voraussetzung, und wer den bekommen darf und wer warum nicht kann jedermann nachlesen. Google hilft. Das enthält eine Unerwünschtheitserklärung aus Geldgründen. Eine Erörterung ist jetzt überflüssig, und es erscheint mir auch nicht als Irrtum.

Aus solchem Verhalten ergibt sich eine Schlussfolgerung. Wer einmal sagt jemand sei nicht willkommen, weil der zeigt was wirklich war statt dem, was die offizielle Seite da sehen will, der macht auch klar dass sich das jederzeit wiederholen kann. Auch ich kann damit umgehen, getreu dem Motto „Wir kennen unsere Pappenheimer!“. Dahin muss man dann auch nicht so weit fahren!

Ich erwarte nicht viel. Nur Gesetzestreue und Gleichbehandlung! Alle sind gleich, egal ob sie damit Geld verdienen oder nicht.

Viele fragen sich nach den Gründen für die verbreitete Abwesenheit von Zuschauern bei Radrennen? Glaubt wer das habe keine Auswirkungen wenn man der Bevölkerung deren Unerwünschtheit durch solches Verhalten vor Augen führt? Wieder und wieder? Die Leute nehmen das auch ohne Proteste zur Kenntnis und verhalten sich danach. Ja, da gibt es genug Möglichkeiten. Niemand braucht heute noch leugnen was ich schriftlich habe. Ihr wart deutlich genug mit euren teilweise absurden Vorstellungen! Das fängt mit „Frage alle um Erlaubnis!“ nicht erst an und hört mit den besagten Zulassungsbeschränkungen noch lange nicht auf. Das ist eure Sprachregelung, und sie zieht einen Rattenschwanz an Spätfolgen nach sich. Hochmut kommt vor dem Fall, liebe Sportfreunde. Wenn einer so redet gilt das für alle. Es darf erwartet werden, ebenso wie, wenn man ein Rennen augenscheinlich bewusst so anlegt dass keine Besucher dorthin kommen können, sei es wegen dem Ort oder wegen der Zeit. Teilweise steht das so ausdrücklich dabei! „Können“ darf hier in erheblichem Umfang durch „sollen“ ersetzt werden, oder wie ist es zu verstehen wenn es heisst, man soll kilometerweit weg parken? Bei Start gibt es da Parkplätze, die hat sich aber wer reservieren lassen. Es gibt da also wieder Menschen erster und zweiter Klasse. Zu Fuss läuft das keiner und lässt sich an der Landstraße dabei über den Haufen fahren. Es dürfte auch kaum einer Übernachtungsaufwand dafür treiben. Es gibt Grenzen, irgendwo ist Schluß!

Am Wochenende warten Offenbach und Gießen als Doppelpack, mit Bundesliga der Frauen. Beides schöne Rennen, aber wie hinkommen? Parkplätze gibt es in Offenbach in fussläufiger Entfernung nahezu keine. Mit der Bahn fahren ginge theoretisch, scheitert in der Praxis aber an erwartbaren baustellenbedingten Ausfällen. Die S7 fährt nur bis Stadion, an einem Tag dieses Wochenendes überhaupt nicht, die S8/S9 am Wochenende nur bei Lust und Laune. Stadion, Niederrad, Mainz – alles Baustellen mit Unterbrechungen, Ersatzverkehren und Unwägbarkeiten. Damit kommt man allfällig bis zum Marktplatz, das Rennen ist aber woanders in der Stadt. Willst du mit einer teuren Fotoausrüstung durch eine Gegend wandeln wo sich nachts keiner freiwillig aufhält? Ob da ein Bus fährt? Fragezeichen. Für Gießen gilt ähnliches. Die Mainweserbahn ist seit Wochen baustellenbedingt immer wieder gestört, sodass darauf leider kein Verlass ist. Wenn man nicht baut brennt eben hier und da mal die Böschung. Mit dem Auto fahren? Das Gießener Südkreuz ist Dauerbaustelle, ein Durchkommen ungewiss.

Fotomotive werden sich finden. Wenn es etwas abkühlt gehe ich vielleicht auf „Vogeljagd“? Die nötigen Brennweiten habe ich jetzt ja. Was das sein wird lasse ich bis zuletzt mal offen. Seit der Aussage aus Gießen, man dürfe rauswerfen wen und wie man möchte, hat mein Vertrauen auch in dieser Beziehung sehr gelitten. Das war da der Sicherheitsdient, der hatte keine Ahnung von Radsport, aber ein herrschsüchtiges Gebaren, und ich frage nicht mehr was da wer heute denkt. Das ist Aufwand, das ist teuer, und das ist für mich nicht lebensnotwendig. Für mich ist das ein schönes Hobby, und Fotomotive stehen quasi an jeder Ecke wenn man will. Wenn man öffentlich sagt man wolle keine Besucher mehr dann sei es so. Dann will ich aber auch kein Jammern mehr hören. Menschen reagieren auf die Art der Behandlung, und der da vorhandenen Heuchelei. Wenn ihr wunschgemäß auf die gewerblichen Kollegen warten wollt macht das. Ich durfte lernen wie die Verhältnisse da sind! Die Wartezeit könnte aber lang werden, da auch die Zeitung nach Resonanz entscheidet, und wo keine Zuschauer mehr kommen weil man sie für unerwünscht erklärt hat gibt es die eben nicht.

Ich bin Baujahr 1965, wohne in Riedstadt in Südhessen und bin in meiner Freizeit Amateurfotograf, Hobbyfilmer, Drohnenpilot, und eben Blogger. Mir gehört dieser Blog. Wenn es die Zeit erlaubt bin ich auch Radfahrer, Wanderer, Spaziergänger. Naturverbunden, aber nicht politisch indoktriniert. Ich erlaube mir noch selbst zu denken, und sage was dabei herauskommt.

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