Vorschau 2026
Foto: Symbolbild – Ein Jahr kommt, ein anderes geht. Es geht aber weiter. Anders aber als manche denken.
Die Terminkalender der verschiedenen Sportarten bestehen aktuell großteils aus Ankündigungen. Man nennt es vorläufiger Termin. Man erkennt darin aber auch erhebliche Unsicherheiten, wohl insbesondere bezüglich Genehmigungen. „Vorläufiger Termin“ heisst ja dass es noch keine endgültige Ausschreibung dazu gibt. In den Vorjahren standen die Frühjahrstermine jetzt schon fest, und waren planbar statt vorläufig.
Es gibt ebenso redselige wie auch wortlose Feststellungen. Manche sagen mehr als in Worten da steht. Wer sagt er habe die Fotografin oder den Fotografen XY und brauche keine anderen sagt eben auch wie er das mit Besuch hält. Braucht es nicht! Wie war das letztes Mal in Stuttgart? „Mit dir haben wir jetzt nicht gerechnet!“ Wird das passend organisiert kann man bei einem Rennen locker 20 Fotografen so beschäftigen dass keiner davon die gleichen Bilder hat, aber alle wesentlichen Punkte bedient werden. Es können auch alle auf dem gleichen Fleck sitzen und sich danach aufregen der andere mache ihnen den Umsatz streitig. Sportfotografie dieser Art ist brotlose Kunst! Wer soll denn da so viele Bilder kaufen dass einer davon leben könnte? Die, denen es da nur um Geschäfte geht, sind meiner Meinung nach in der falschen Branche.
Ich kann damit umgehen und werde darauf reagieren, wenn auch nicht unbedingt den Rennen fernbleiben. Das Interesse besteht fort. Ich behalte mir aber kurzfristige und auf meinen Bedarf abgestimmte Entscheidungen vor, will heißen es müssen nicht immer Fotos sein. Manchmal lernen Bilder Laufen! 30 oder 60 Stück davon ergeben dann eine Sekunde Video. Heutige Kameras können schnell sein, und es muss keine Schrotflinte sein die da zum Einsatz kommt. Das kleine Gepäck genügt manchmal auch! Dabei heisst klein eben eher leicht als Mangel an Möglichkeiten.
Was ich nicht tun werde? Einen Kotau vollführen!
Ja, ich weiss, manche hätten gerne dass alle vor ihnen zu Kreuze kriechen. Das aber werdet ihr bei mir nicht sehen. Eher verzichte ich auf die Veröffentlichung meiner Bilder und verhalte mich wie gewünscht als Zaungast. Schön Abstand halten? Dann behalte ich meine Bilder eben für mich und rücke nichts mehr heraus. Es liegt an Euch! Wie man sich bettet so liegt man, und ihr habt zwar das Hausrecht, kauft mir aber meine Würde nicht ab. Ich bin nicht Euer Abhängiger oder Leibeigener! Wer das denkt ist im falschen Film.
Sportler, Vereine, Teams – manche waren in der Vergangenheit extrem deutlich. Ich erinnere an den Vorgang letztes Jahr in Wiesbaden-Biebrich. Es braucht eure Erlaubnis um in den Schlosspark gehen zu dürfen? Geht’s noch?
Bei den letzten deutschen Meisterschaften in der Pfalz war man ebenso deutlich. Akkreditierung gab’s nur gegen Presseausweis, und wer den warum haben kann oder nicht kann bekannt sein. Mit Leistung hat das wenig zu tun. Eher mit Geld. Solche Termine können für mich uninteressant werden und ersatzlos entfallen.
Meinen Schwerpunkt will ich auch darum auf Ausflüge legen. Deren Vorbereitung kann ich beeinflussen, und da kommt mir keiner dumm und meint seine Herrschsucht ausleben zu müssen. Es muss erwartet werden dass sich wiederholt, was in der Vergangenheit bereits wiederholt vorgefallen ist, unabhängig von Orten, Personen oder Zeiten. Wenn man darum bei den Rennen meint es müsse jeder um Erlaubnis gefragt werden oder nur der Veranstalter dürfe wird das nicht folgenlos bleiben.
Alles kann. Nichts muss!

