63. Eschborn-Frankfurt 2026
ESCHBORN/FRANKFURT – Georg Zimmermann gewinnt im Zielsprint die 63. Ausgabe von Eschborn-Frankfurt. Jonas Rutsch wird Bergkönig.
Alt aussehen lässt Georg Zimmermann als amtierender deutscher Meister die halbe Weltelite! Bei 400 Meter vor dem Ziel von hinten kommend überspurtet er viele von Rang und Namen.
Nach dem Start in Eschborn morgens um 11:48 Uhr, geplant war eigentlich 11:45 Uhr, aber erst mussten die Reden gehalten werden, ging s gleich munter los. In Eppstein fuhr eine kleine Spitzengruppe dem Hauptfeld mit mehreren Minuten Vorsprung voraus, aber das änderte sich fortwährend.
Was hatte ich für den heutigen Tag vorbereitet? Geplant war ein Video. Es wurde nicht fertig! Unter den vorgefundenen Umständen war die Planung, das Skript, auf unzutreffenden Annahmen gebaut, weil die veröffentlichten Informationen unvollständig und falsch waren. Da stand viel, was dann vor Ort anders war.
Man darf nichts mehr glauben!
Es war aus den Vorjahren bekannt was man da unter einem Sicherheitskonzept versteht. Straßen gesperrt, Busverkehr eingestellt. Kein Durchkommen. Heute liess man selbst Fussgänger nicht mehr nach Eppstein hinein! Dass man sie nicht im Bahnhof eingesperrt hat war da fast ein Wunder. Zutritt zur Stadt erhielt man nicht. Damit war das Konzept für mein Video geplatzt. Dass es hoffnungslos gewesen wäre, nach Frankfurt zur Ziellinie zu kommen und zu meinen als Normalblogger dort Aufnahmen machen zu dürfen war von vornherein klar.
Es macht so gesehen keinerlei Sinn mehr, weite Anreisen oder großen Aufwand für den Besuch eines Radrennens zu treiben. Die Ordner tun was sie wollen, haben aber keine Ahnung was sie da anrichten. Akkreditierung bekommen nur handverlesene Bewerber. Da liegt ein Teil der Wahrheit, wenn dann gefragt wird warum zu den kleinen Rennen niemand mehr kommt. Wozu? Man ist ja doch unerwünscht!
Bleibt zuhause und geniesst das Rennen im Fernsehen! Das spart viel Geld.



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