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Stadttheaterrennen Gießen

Stadttheaterrennen Gießen

GIEßEN – Sie gehören zusammen, „Rad, Wein und Gesang“ in Offenbach und „Rund um das Stadttheater“ in Gießen. Deshalb nutze ich hier mal dasselbe Beitragsbild. Es stammt vom gestrigen Offenbacher Rennen, ist also leidlich aktuell.

Die Nacht ist wie gestern angedeutet gut verlaufen. Allerdings habe ich kurz vor Feierabend gestern noch den Artikel bei den Radsportnachrichten.com gefunden – und gelesen. Darin findet sich ein Absatz von erheblich weitergehender Bedeutung. Zitat: „Das nach dem Rennen wichtigste, die Ehrung für Siegerinnen und Sieger, findet diesmal am Eingang in den Neuenweg, zwischen dem Stadtcafé und McDonald‘s statt. Das könne vielleicht sogar für ein paar mehr Zuschauende sorgen, meint Martin Aslan. Denn für Publikum ist durch die Baustelle direkt am Start- und Zielstrich in diesem Jahr kaum Platz.“

Wer die Verhältnisse dort ungefähr kennt weiss:

  • Man hat wegen der Baustelle keinen Platz. Dafür kann der Verein nichts.
  • Aber: Wo kein Platz ist braucht auch niemand kommen! Fotografen schon gar nicht. Die brauchen Raum um sich zu bewegen und geeignete Standpunkte zu finden.
  • Kein Zugang zum Ziel bedeutet: Wir haben ein Problem!

Keine Zielbilder bedeutet: Keine Berichterstattung. Wenn man das nun schon weiss kann man auch gleich danach handeln.

Ich erinnere an das Verhalten des „Aufpassers“ seinerzeit. Dich braucht hier keiner. Verschwinde! Auch wenn das vielleicht nur dessen Privatmeinung war, es spielt keine Rolle. Wer jemanden befugt solche Aussagen zu machen der steht auch dafür ein. Zudem erinnere ich an das Gebaren zur DM, wo es hiess, man akkreditiere nur Presseausweisinhaber! Da ich als „nichtgewerblich Interessierter“ keinen Presseausweis haben darf (!) – die Presse bestimmt selbst wer ihrer Auffassung nach Presse ist – macht es auch keinen Sinn darauf zu hoffen auf die andere Seite der Absperrungen zu kommen. Einige dürfen das, andere eben nicht. Auch das hier ist ein Rennen zur Bundesliga, wird es also damit kaum anders halten. Man kann wissen wie der deutsche Radsport derweil denkt. Also, dann macht mal.

Es kommt eins zum anderen. Es ist bekannt wie manche da denken. Es genügt wenn der örtlich Zuständige was macht? Man will nicht dass wer mit dem Auto kommt? Warum sonst macht man das Benzin unerschwinglich? Das sind gewollte politische Entscheidungen, und mit den Aussagen daraus müsst auch ihr leben. Glaubt ihr wir sind alle Krösus? Okay, dann brauche ich auch nicht 100 Km weit da hin fahren.

Die Fahrplanauskunft ist zudem selbst deutlich, fallen doch wegen der dortigen Bauarbeiten der Bahn die schnellen Züge alle aus! Es fahren noch die, die an jeder Milchkanne halten, und die brauchen ewig. Die Bahn meint ja auch, es ist ja Wochenende, da muss keiner fahren! Das ist kaum praxistauglich. Ich wäre voraussichtlich damit erst nach 22 Uhr wieder zuhause, was etwas spät ist wenn um 3:30 Uhr der Wecker klingelt, und schon da darf nichts passieren, sonst wird es noch später. Morgen ist Montag, die Arbeit ruft.

Also werde ich trotz gut geladener Akkus zuhause bleiben. Hier ist auch genug zu tun! Das sind eben Folgen aus solchen Ankündigungen. Wer nicht will der hat schon. Da sorgt auch die Stadt selbst gut für ihren Ruf, enthalten solche Dinge doch indirekt Aussagen zur Erwünschtheit von Auswärtigen.

Ich bin Baujahr 1965, wohne in Riedstadt in Südhessen und bin in meiner Freizeit Amateurfotograf, Hobbyfilmer, Drohnenpilot, und eben Blogger. Mir gehört dieser Blog. Wenn es die Zeit erlaubt bin ich auch Radfahrer, Wanderer, Spaziergänger. Naturverbunden, aber nicht politisch indoktriniert. Ich erlaube mir noch selbst zu denken, und sage was dabei herauskommt.

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