Lindenseelauf Rüsselsheim

Hoch die Hände – Wochenende? Fast. Sie laufen wieder! 40jähriges Jubiläum! Fünf und zehn Kilometer standen heute in Rüsselsheim als Auftakt der Lindensee-Laufserie auf dem Programm.

Es ist eigentlich nicht mein Stil, gleich zu Anfang eines Beitrags „Kollegenschelte“ zu betreiben. Hier aber kann ich nicht anders!

Bei meinem Besuch heute hatte ich den Eindruck, dass dieser mir namentlich unbekannte Fotograf vom Veranstalter bestellt worden war. Trotzdem, muss es denn wirklich sein dass man für Bilder die Sportler am Start behindert – und anderen Fotografen die gleiche Chance auf brauchbare Bilder nimmt? Das ist egozentrisch und muss nicht sein! Außer man will das nächste Mal alleine da stehen. Die anderen Fotografen sind ja auch nicht aus Langeweile gekommen.

Wenn man so etwas macht dann sorgt man für eine sehr lange Brennweite, die genug Abstand bietet um rechtzeitig (!) die Strecke zu verlassen. Wer einen Hechtsprung zur Seite machen muss um nicht niedergewalzt zu werden war definitiv zu nah dran!

Ich werde aus diesem Anlass darauf verzichten, die restlichen Bilder meiner heutigen Sammlung von rund 180 Fotos zu veröffentlichen. Ihr habt offenbar genug andere.

Das vorstehende Bild zeigt den Start zum Lauf über 5 Km. Ein Ausrutscher war es wohl eher nicht, er hat dasselbe Spiel beim Start über 10 Km erneut betrieben.

Am Start auffällig war eine vergleichsweise mäßige Beteiligung. Die ansonsten bekannten Namen fehlten weitgehend. So sahen die Läufe denn auch recht unbekannte Sieger.

Gestartet wurden beide Läufe mit einem Abstand von zehn Minuten. Die 5 Km um 14:20 Uhr, die 10 um 14:30. Nun brauchen gute Teilnehmer für einen Zehn-Kilometer-Lauf reichlich eine halbe Stunde. Über 5 KM sind es dann dementsprechend weniger, die Siegerzeit von Ben Dupke (TV Alzey) betrug 17:35 Minuten. Er gewann damit die Hauptklasse der Männer. Die Liste führt neben ihm dort nur einen weiteren Teilnehmer auf: Julian Stolte vom TV Waldstraße.

Nach Altersklasen gerechnet folgten ihm laufend weitere Sieger: Michael Waraus in der M55 ebenso wie Raphael Schmitt (M40). Wie er nach dem Lauf meinte habe er seit langem mal wieder selbst einen Lauf bestritten, und dabei Mühe gehabt. Morgen geht er dann wohl wieder unter die Organisatoren – in Trebur ist Crosslauf.

Die Ergebnisse sind online.

Nachdem die Spitze über 5 KM im Ziel war begann ich zu wandern. Raus ins Feld, unter die Bäume. Das Feld der „Fünfer“ war noch nicht lang durch bis einer der Streckenposten aus dem Wald kam, auf dem Fahrrad und bepackt mit Wegweisern. Rennen beendet.

Einen etwas anderen Weg hatte das Feld über 10 Km zu bewältigen. Vor dem Start brachte der Sprecher das mit einem Hinweis zur Sprache. Die Teilnehmer des Höchster Schwimmvereins wurden gebeten, den Lindensee wie alle anderen auch zu umlaufen und nicht zu durchschwimmen! Man veranstalte schließlich keinen Duathlon. Wer den suche müsse bis demnächst zum Rüsselcrossduathlon beim anderen Verein warten.

Es dauerte dann doch noch einige Zeit, bis nach rund einer halben Stunde ein Radfahrer aus dem Wald kam, hinter sich ein Läufer. Das war Frederick Ortmann. Der Läufer vom LAZ Rhein-Sieg gewann die M30 mit einer Zeit von 34:23 Minuten.

Nach dem, was man in der Turnhalle aufgebaut hatte, ging man nach dem Lauf zu feucht-fröhlichem Umtrunk über. Es gab Wein!

Der nächste Lauf bringt dann Wettbewerbe über 5 und 15 Kilometer und findet Mitte November statt, genau am 19.11. zur üblichen Zeit. So die Politiker ihn lassen. Am Tag darauf folgt dann der bekannte Darmstadt-Cross auf der „Hundewiese“. Ortskundige wissen was ich damit meine.