Vorschau zum Wochenende

Foto: Symbolbild

Wer kritikastert ist hiermit eingeladen sich selbst hinzusetzen und einen Artikel zum Thema zu schreiben der bei niemandem aneckt und der aus mehr besteht als aus einer nachgebeteten Ergebnisliste!

Ihr werdet das weder tun noch es schaffen! Das ist völlig normal.

Warum ist das so? Ein Gentleman geniesst und schweigt! Schaut in die regionale Tageszeitung und ihr könnt es erkennen. Es ist einfacher für alle, sich die Mühe zu ersparen und sich das Leben einfach zu machen. Wer investiert denn Zeit und Mühe wenn von vornherein zu erwarten ist dass irgendwer herumkritisiert? Niemand macht das!

Was da unter Randnotizen im Sportteil steht ist faktisch die umgeschriebene Ergebnisliste, die nur aufzählt wer welchen Platz belegt hat. Steht da mehr zum Thema ist es keine Randnotiz mehr, und wird bei irgendwem anecken. Sei es einer der sich ungenügend erwähnt vorkommt, oder einer der keine Kritik verträgt, vor allem wenn das garnicht als Herabwürdigung gemeint war. Ich habe gelernt dass sich immer wer auf den Schlips getreten fühlt, ohne über die eigentliche Aussage nachzudenken. Wird daraus ein Sportlerportrait eines der Sieger fühlen sich die anderen Sieger diskriminiert, zudem ist es dann kein Bericht über das Ereignis mehr.

Oder man macht es sich ganz einfach, dann besteht die ganze Erwähnung nur noch aus einem Link zur offiziellen Online-Ergebnisliste. Punkt. Fertig. Aus und Feierabend. Wenn das Berichterstattung sein soll macht bitte euer Blatt zu! Googlen kann jeder selbst. Erwartet wird aber verbreitete Lobhudelei. Es war immer ein tolles Event ohne Fehl und Tadel, immer eitel Sonnenschein und bloss keine Verbesserungsvorschläge! Wer soll das glauben?

Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht dass dieser Blog keine Zeitung ist. Umständehalber schreibe ich hier aus meiner Perspektive. Das haben die gewollt die immer abgestritten haben dass Blogger zur Presse zählen. Ihr könnt Schwierigkeiten über Schwierigkeiten bereiten, wollt aber nichts davon wissen wenn sich die Ausgegrenzten danach einrichten.

Wer Interessenten keine zwei Chancen gibt es zu lernen und sich zu verbessern hat zu vertreten wenn schlussendlich keiner mehr was macht! Es hat keiner wirklich Bock darauf es zu versuchen und anderen helfen zu wollen wenn er fest damit rechnen muss dafür abgekanzelt zu werden. Kooperation gerne, niemand ist fehlerfrei. Vorgaben, was zu erwähnen sei (und was nicht), führen jedoch zu Lohnschreiberei.

Darum werde ich hier mit den Ereignissen fortfahren, die ich am Wochenende und in der kommenden Woche NICHT besuchen werde. Entweder weil ich nicht darf, oder weil ich nicht mehr will.

Da wäre einmal der Stöffel-Cross, ein zweitägiges Ereignis im Westerwald inklusive Hessenmeisterschaften Radcross, bei dem aus der Ausschreibung nebst „Zusatzbedingungen Corona“ hervorgeht, dass dort keine Gäste gewünscht sind. Andernfalls hätte man nicht schreiben brauchen, es erhielten nur Sportler und Betreuer Zutritt, auch wenn das Gelände für die Öffentlichkeit nicht gesperrt sei! Solche Formulierungen sind denkbar zweideutig, und wenn auf Rückfrage dann ein Telefonat angekündigt wird, das ausbleibt, wird aus einem möglichen Missverständnis Gewissheit!

Nein, die Ausrede einer Telefonstörung zählt nicht. Einmal weil ich die Leitung geprüft habe (wenn ich mich auf dem Festnetz vom Handy aus selbst anrufen kann kann das auch jeder andere), zum anderen weil es irgendwann am Tag gewiss eine Gelegenheit dazu gegeben hätte. Meine Fritzbox loggt bekanntlich alle Anrufe, und selbst im Fall eines Anrufs in Abwesenheit wäre mir das bekannt geworden, und ich hätte zurückrufen können. Da war aber nichts. Ich vermute dringend dass der Veranstalter meinen Vorabartikel gefunden hat, der eben diese Widersprüche aufgegriffen und in Beziehung gesetzt hat zu vergleichbaren anderen Veranstaltungen zuvor, die ähnlich gebaut waren. Statt etwas zu tun um Vertrauen zurück zu gewinnen hat man sich möglicherweise in die Schmollecke zurückgezogen. Von mir aus!

Wer verbandsseitig zulässt dass über Meisterschaften nicht frei berichtet werden darf indem er die an Orte vergibt die hier Restriktionen vornehmen macht sich mitschuldig. Das ist einer wahren Demokratie unwürdig und steht im Widerspruch zum Grundgesetz. Auch Zeitungsredakteure sind nicht Teilnehmer oder Betreuer! Blogger auch nicht. Ihr werdet an euren Aussagen gemessen, oder an dem was ihr nicht richtig stellt.

Also gehen wir woanders hin.

Ich nehme jetzt mal an dass nicht alle verrückt geworden sind. In Wald und Feld, hier bei Rüsselsheim, findet am Samstag der zweite Durchgang der Lindensee-Laufserie statt, und mir soll bitte niemand weis machen wollen da bestehe Ansteckungsgefahr. Sollte dem doch so sein müsste sich schon jeder zur Abwehr dessen in den eigenen vier Wänden einsperren und aus der Luft leben, was nüchtern betrachtet nicht geht. Somit lassen sich nicht sämtliche Kontakte vermeiden und es besteht immer irgendein Restrisiko. Also darf man da auch hingehen. Ob ich anschließend darüber etwas schreiben werde oder danach Bilder zeige ist eine komplett andere Frage! Vom Martinslauf hatte ich das ja auch vor, es dann aber unterlassen aufgrund der Aufforderung des Funktionärs, zu gehen. Ich bin nicht gegangen weil gleiches Recht für alle zu gelten hat, entziehe euch deshalb aber den Zugriff auf die Bilder. Alles kann, nichts muss.

Nein, ich werde jetzt nicht im Detail schreiben wer mir letztens genau das nachgesagt hat! Meine Anwesenheit berge ein Risiko für andere! Hallo? Unbewiesene Behauptungen dieser Art sind vor allem eins: ein Spaltpilz!

Auch ich kann zwei und zwei zusammenzählen, und diese Mitteilung durch die Blume macht zusammen mit der Nachricht, es habe sich ein Reporter von der Zeitung angekündigt, durchaus einen gewissen Sinn. Da fürchtet sich jemand vor Konkurrenz die keine ist? Nun, am Beispiel des Echo kann man gesehen haben, wie man dort mit Lesern umgeht. Beiträge aus Darmstadt, die im Darmstädter Echo zu lesen sind, sind eben im benachbarten Groß-Gerauer Echo, einem Ableger vorgenannter Zeitung, nicht zu lesen, jedenfalls nicht alle. Der auf Facebook verlinkte Beitrag ist dort nicht zu finden, ebenso wenig wie zuletzt der Bericht zum Martinslauf. Man meint da halt, das interessiere den Südkreis eh nicht, der habe sich nach Rüsselsheim zu orientieren, was möglicherweise für Trebur zutrifft, für Riedstadt aber nicht. Darmstädter Kirchturmpolitik wie man sie kennt. Nicht nur aus der Zeitung, auch aus dem Rathaus und anderen Stellen mehr. Der Nahverkehr ist ja leider ähnlich gestrickt. Die guten Verbindungen enden an der Landkreisgrenze, alles darüber hinaus ist „goodwill“. Das wird dem Bedarf nicht gerecht, und man wundert sich über die vielen Autopendler.

Ferner wurde in dem Anschiss darauf Bezug genommen, ich habe in meinem Artikel fälschlicherweise die Flutlichtanlage falsch dargestellt. Asche auf mein Haupt, habe ich doch irrtümlich behauptet diese bestehe aus acht Lampen. Es sind sechs, von denen eine defekt war statt drei, was ich aus der Anzahl an Stellen geschlossen habe in denen es Mittwoch Abends dunkel geblieben war. Ich bin auch nur ein Mensch und möchte mich irren dürfen, ebenso wie es anderen erlaubt ist sich zu irren wenn man es richtig stellt sobald man von dem Irrtum erfährt. Ein Hinweis hätte genügt, so wurde ein Ausschluss daraus, da ich jetzt nicht mehr wissen kann worüber man sich das nächste Mal aufregen würde. Wer sucht der findet, und schreibt jetzt Artikel zu seinen Veranstaltungen selber wenn das Echo nicht kommt. Es ist ein Privatgelände, und wer solche Formulierungen gebraucht stellt nicht auf die Sache ab, sondern indirekt auf sein Hausrecht. So sei es.

Nebenbei, ich habe alle so angegriffene Artikel gelöscht und werde diese Themen nicht erneut aufgreifen. Mir wurde klar dass meine Arbeit hier nur dann erwünscht ist wenn man sich darin sonnen kann, nicht wenn man Gefahr läuft dass da Dinge benannt werden die weniger gefällig sind. Weder bin ich jemandes Lohnschreiber noch das Megafon irgendeiner Propagandaabteilung.

Geplant hatte ich am Samstag einen Besuch beim Lauf und Sonntag einen bei der LVM im Westerwald. Letzteres unterbleibt jetzt, ebenso wie ein Besuch bei der Radcross-Trainings-WM am Mittwoch Abend. Die Rennen sind interessant, das Umfeld jetzt nicht mehr vertrauenswürdig.

Man muss sich jetzt überall fragen, was wer denken könnte. Eine fatale Aussicht!

Es läuft schlussendlich darauf hinaus: Gebt ihnen Macht wenn ihr wissen wollt wie sie damit umgehen ohne zu wissen was eigentlich wahr ist. Glaubt ihr wirklich 2G+ sei der Stein der Weisen? Wer glauben will gehe in die Kirche, das ist ungefährlicher. Es gibt Beiträge, in denen die Testlabore bekannt geben an der Kapazitätsgrenze angelangt zu sein, und die Zeitfenster für die Testauswertung nicht mehr einhalten zu können. Ein Test, dessen Auswertung mehr als 48 Stunden benötigt, ist praktisch belanglos. Jeder Testant (m/w/d) hat zwischenzeitlich Kontakte, und jeder davon kann potentiell zu einer Ansteckung geführt haben! Bitte macht euch das klar bevor ihr annehmt, 2G+ bringe Sicherheit!

Wer darauf die Aussage aufbaut, es sei besser wenn jemand nicht mehr komme, macht daraus eine andere Schlussfolgerung. Da spielt die Frage, ob wer geimpft oder genesen sei, keinerlei Rolle mehr. Wer wirklich Sicherheit möchte muss seine Veranstaltung ersatzlos absagen!