2 Jahre Corona

Wer mich kennt kann wissen, dass ich früher, vor Corona, kein Blatt vor den Mund genommen habe. Heute ist vieles anders!

Heute habe ich gelernt, dass ich niemandem mehr uneingeschränkt vertrauen darf! Das ist schlimm!

Ich habe gelernt,

  • dass sich viele Verantwortliche nicht nur im deutschen Sport die Dinge ganz nach Bedarf zurechtlegen.
  • dass sich dort alles nach Opportunität richtet.
  • dass ganz klar erkennbar ist, welche Fotografen warum bei Rennen gewünscht sind und welche nicht! Redet nicht, ich bin weder blind noch blöd.
  • dass Absprachen mit Veranstaltern und deren Erlaubnisse keinen Ordner davon abhalten deine fotografische Arbeit ganz nach Laune zu beenden und dich hinauszuweisen.
    • da muss man auch nicht mehr lang überlegen welche Rennen man nicht besucht. Im Zweifel kommt man da nämlich nicht, weil enormem Aufwand null Ergebnis gegenüber steht!
    • Einige von euch haben durchblicken lassen wie sie sich die Dinge vorstellen. Das kann ich auch!
    • Kriterium kann da nur noch Schadensbegrenzung im Fall des Falles sein, das heisst dass der vertane Aufwand nicht zu groß sein darf. Für nichts und wieder nichts fährt niemand freiwillig hunderte Kilometer.
    • die Liste möglicher Besuche vermindert sich bei jedem derartigen Vorkommnis um dieses Rennen.
    • irgendwann ist die Liste leer …
    • Das Vertrauen in unbekannte Veranstaltungen ist null!
  • Videos bei Rennen sind ein Risiko, weil Youtube et. al. die Veröffentlichung unterbinden sobald dort jemand Musik spielt, die im Originalton auftaucht. Einen Stummfilm werde ich nicht drehen, da verzichte ich lieber auf weitere Aktivitäten.
  • Das Vertrauen ist beschädigt. Zu viele reden heute so und handeln morgen genau anders herum. Oder sie haben Amnesie und wollen sich an nichts mehr erinnern, was zuvor abgesprochen wurde.
  • Das Verhalten eurer Ordnungskräfte („Sie stehen da ungünstig!“, und sonst überall auch!) fällt auf euch als Veranstalter zurück.
  • Veranstalter, die qua eigener Weltsicht die Arbeit von Fotografen behindern, brauchen nicht mehr auf deren Unterstützung hoffen. Das betrifft viele Marathons, und die Liga! Es gibt keine Menschen erster, zweiter und sonstiger Klasse, oder solche mit besseren Rechten.
  • Aus diesem Grund ist die Mühe, vorher um Erlaubnisse zu bitten, zwecklos und wird zukünftig unterbleiben. Selbst mit einem Schriftstück ist niemand mehr sicher!
  • Wer Zuschauer für unerwünscht erklärt möchte bei sich selbst anfangen, denn er ist selbst Zuschauer! Zuschauer ist jede/r, der oder die nicht aktiver Sportler ist.
  • Wer nur gegen Presseausweis akkreditieren will zeigt sein eindeutiges Gesellschaftsbild. Diese Veranstaltungen kann ich nicht unterstützen!
  • Viele Rennen finden an Orten statt, die nur mit dem Auto erreichbar sind. Das haben wir jüngst in Kehl gesehen. Kein Bus von Kehl nach Auenheim! So viele Kilometer Woche um Woche mit dem Auto kann ich mir nicht leisten!
  • Eindeutige Wünsche einiger Sportler, die erklärt haben meine Anwesenheit nicht zu wünschen, bedeuten das Ausscheiden aller Rennen aus meinem Programm, an denen diese Personen teilnehmen. Die DSGVO ist eindeutig. Ich kann und werde mich mit allen Konsequenzen danach richten!
  • Auch deshalb liegen meine Bilder unter Kennwortschutz!
  • Wer für einen Besuch Vorbedingungen stellt wird mich bei seiner Veranstaltung nicht sehen.

Ich kann Rennen besuchen und darüber nach meinen Möglichkeiten in Wort und Bild berichten. Ich muss das nicht, wenn ich dort nicht erwünscht bin, und dieser Eindruck verfestigt sich von Mal zu Mal mehr.

Man darf faktisch seine Meinung nicht mehr offen aussprechen! Soweit ist es mit unserem Land und unserer Gesellschaft gekommen. Wer wohlbegründet Vorgänge kritisiert und andere Lösungen vorschlägt landet nur zu schnell in Schubladen mit den Aufschriften „Meckerer“, „Nestbeschmutzer“, „Nazi“, „Covidiot“, „Aluhutträger“ und anderen mehr. Es wird im Gegenteil erwartet dass man zu jedem Erguß der Regierung und deren Institute Bravo ruft und applaudiert. Wenn „Meinung“ im Wiederkäuen amtlicher Vorgaben besteht sagt man besser nichts mehr und handelt im eigenen Rahmen. Ich muss keine Veranstaltung, Restaurant, Wirtshaus noch touristisches Ziel besuchen wenn das nicht gefällt, dann muss ich dort aber auch keinen Cent ausgeben. Mein Geld fühlt sich auch bei mir sehr wohl.

In beratungsresistenten Kreisen fühle ich mich nicht wohl, und nicht alles was die Regierung oder bestimmte Wissenschaftler da so von sich geben hält einer nüchternen Prüfung stand!

Folgt man den Massnahmen gemäß dem Kern ihrer Aussagen und sonstigen Fakten darf man seine Wohnung nach wie vor nicht verlassen, auch wenn auf dem Papier was anderes steht – oder setzt sich dem Risiko einer Ansteckung aus. Was derzeit stattfindet gehorcht doch gerade dem vorgenannten Günstigkeitsprinzip. Man erklärt etwas für potentiell gefährlich, ordnet aber genau das auf anderem Wege wieder an. Dabei werden weitere Konsequenzen daraus gefälligst ausgeblendet, die passen da nicht ins Konzept!

Ob 3G, 2G oder sonstwas ist egal. Fakt ist dass die Impfung zeitlich befristet das Risiko schwerer Verläufe reduziert. Sie macht nicht immun! Es ist immer noch Fakt dass auch Geimpfte oder Genesene das Virus in sich tragen können. Das wird aber öffentlich ignoriert, weil die Folge dessen der Zusammenbruch jeglicher Gesellschaft und der bekannten Massregelungen wäre.

Ich bin selbst geimpft, musste dabei aber deutlich lernen wie weit offizielle Lippenbekenntnisse von der Realität entfernt sind. Nach der Impfung hatte sich mein Langzeitzuckerwert gefährlich erhöht, die Ärzte weigerten sich jedoch das zu untersuchen. Mantraartig kamen da Aussagen wie, das könne nur am Essen liegen. Wie will man das beurteilen wenn man es nicht untersucht? Alleine dies genügt mir, sogenannten wissenschaftlichen Aussagen zu misstrauen. Heute weiss ich, dass die Erscheinung mit der Impfung zusammenhängen muss, weil ich zu keiner Zeit anders gegessen habe wie zuvor auch, und bei der neuesten Laboruntersuchung der Wert wieder im Rahmen lag. Wir reden hier nicht von Fieber durch Erkältung, sondern von einem weiteren Schritt ins Grab!

Ich bin seit mindestens anderthalb Jahren aus Furcht vor Ansteckung in keinem Zug und keinem Bus mehr gefahren, weil es zu unsicher ist. Alles was bisher da so gepredigt wurde

  • Abstand
  • Maske
  • Hygiene

ist da nicht einzuhalten. Auch wenn die Bahn AG den voraussichtlichen Füllgrad ihrer Fernzüge angibt ist das nur eine Vorhersage auf der Grundlage der Platzreservierungen zum Zeitpunkt der Anfrage. So können Züge, die zwei Wochen vor Termin naturgemäß leer erscheinen, am Tag der Fahrt proppenvoll sein!

Ist das vertrauenswürdig? Nein!

Ich sage schon länger nicht mehr uneingeschränkt, was ich denke! Das ist sicherer so.
Als Beamter habe ich einen Eid geschworen! Einen Eid auf unser Grundgesetz, den ich auch einhalten werde. Dieser Eid gilt keiner Person aus Regierung, Politik, Wissenschaft oder anderen Bereichen. Und das ist gut so!