Sommerbahnmeisterschaft, die dritte

Aller guten Dinge sind drei? Heute nicht!

Die letzten paar Tage standen unter dem Zeichen des Regens. Wie wir schon gehört haben kann bzw. sollte man auf einer nassen Radrennbahn nicht fahren. Spiel ohne Grenzen, und so. Daher fiel der heutige Lauf aus, auch wenn es nachmittags nicht mehr geregnet hat und ebenso anwesende weitere fachkundige Personen zu Protokoll gaben dass mit dieser Beschaffenheit schon Läufe ausgetragen worden sind. Aber irgendwann muss man halt eine Entscheidung treffen.

Was man aber hinterfragen muss ist, was bezweckt der VC damit, nur Fahrer über Änderungen oder Absagen zu informieren. Ob man die Info nun in eine Mailingliste schreibt oder in einem Satz auf die Vereinshomepage stellt bleibt sich vom Aufwand her reichlich egal. Nur bei letzterem könnten es alle Interessierten wissen und sich den Weg sparen. Ich war nicht der einzige heute Abend am Rand der Rennbahn, der es zwar erwartet hat, aber offiziell nichts wusste, und möchte nicht soweit gehen zu sagen dass genau das erwünscht ist – dass es die Öffentlichkeit und sonstige „Unbeteiligte“ garnicht erfahren sollen wann da was stattfindet. Der Eindruck ist aber auch nicht völlig von der Hand zu weisen.

Für mich als Fotograf und soweit möglich „Berichterstatter“ steht nun jedoch wie Anno 2018, als aus anderen Gründen eine ähnliche Situation auftrat und wohl auch in Zukunft wieder auftreten wird, infrage ob der Besuch solcher Veranstaltungsserien noch planbar und damit sinnvoll ist.

Mein Augenmerk wird sich in naher Zukunft Anfang August auf den Schwarzwald richten, wo der Rothaus Bike Giro stattfinden wird, den man laut Auskunft diesmal unter Bedingungen wieder besuchen darf. Vergangenes Jahr war das ja offiziell so eine Sache.

„So eine Sache“, weil kaum vorhersehbar was da passieren wird, ist es auch diesmal. Zwar gibt es Zeit- und Streckenpläne, aber auch organisatorische Hindernisse mancherlei Art.

So sind die Parkplätze am Notschrei „meilenweit“ von Start und Ziel entfernt, was den Sportlern weniger weh tut als den Medien, die in der Zeit, in der das Rennen schon unterwegs ist (und die Rennen sind nicht langsam!) erst mal zum Auto laufen müssen und damit viel Zeit verlieren bis sie die Verfolgung aufnehmen und unterwegs schöne Bilder machen können.

Aufgrund dessen was man bisweilen so hat lesen können werde ich davon absehen eine Zufahrtsgenehmigung zu erbitten. Was der Besitzer der Anlage – nicht die Orga – da so schreibt ist nicht vertrauenserweckend.

Jetzt beginnt die Zeit des Grübelns. Was nehme ich mit, was ist realistisch zu planen, was lässt man besser sein. Neben Kameras und Objektiven ist da ja immer ein halbes Büro mit Notebook und Festplatten mit im Gepäck, was bei der Auswahl des Hotels schon ziemlich beschränkt. Die Jugendherberge scheidet da schon mal aus, weil man solche Werte nicht im Rucksack in den Spind stellt während noch andere Leute im Raum ein- und ausgehen.