Rothaus Bike Giro 2020

Heute Corona, morgen Borelliose?
Diese wenig erheiternde Frage muss sich stellen, wer wie ich am Samstag auf den Hochfirst gestiegen ist und dort die Strecke besucht hat.

Das Gras stand stellenweise so hoch dass man Mühe hatte den Weg zu finden, und von den lieben Tierchen, die im hohen Gras auf ihr Mittagessen warten weiss man auch, welche Trittbrettfahrer sie so mit sich führen können! Gerade im Südwesten Deutschlands weiß jeder um die Zeckengefahr!

Ein Freischneider hätte da also durchaus gute Anwendung gefunden, auch wenn natürlich klar sein kann dass nicht die ganze Strecke von Bewuchs gesäubert werden kann. An solchen Stellen wäre es aber gewiss eine gute Idee gewesen.

Wegen Corona macht man ein Riesen-Theater, auch wenn es vergleichsweise wenige betrifft, aber die reale Gefahr von Zeckenbissen wird unter den gesehenen Umständen ignoriert! Die so übertragenen Bakterien können „nur“ zu einer Hirnhautentzündung und damit ziemlich wahrscheinlich zum Tod führen!

3. Etappe: Spitze am Hochfirst

Das Foto links zeigt die Spitzengruppe der 3. Etappe zur Halbzeit auf dem Hochfirst bei Titisee-Neustadt. Vertreten sind alle später für das Ergebnis relevanten Elitefahrer.

Einige fehlten aufgrund einer Terminüberschneidung mit einem anderen Rennen, das in der Schweiz stattfand und für viele potentielle Teilnehmer wichtiger war.

Von meinem Besuch habe ich ein kurzes Video mitgebracht. Die Strecke verlief durch den Wald hinter dem Wirtshaus, nachdem bis etwa hundert Meter unterhalb die Strecke über die Asphaltstraße führte.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Warum nicht mehr? Wo bleibt der Rest?

Es gibt keinen! Auf Anordnung der Politik durften keine Zuschauer – und für bestimmte Kreise sind auch Blogger eben solche – zum Rennen kommen. Laut Ausschreibung waren an Start und Ziel keine Zuschauer zugelassen, nachzulesen hier im Corona-Schutzkonzept unter „Nachverfolgung der Kontakte“, das Voraussetzung dafür war, überhaupt eine Genehmigung für die Veranstaltung zu bekommen.

Es spricht leider nicht gerade für ein gesundes Demokratieverständnis, eine Krankheit zu mißbrauchen, um ungeliebte Augen und Ohren auszusperren! Genau das aber ist das Ergebnis dieser Anordnung! Wer die Veröffentlichungen verfolgt hat konnte Bilder sehen, die eben etliche Zaungäste gezeigt haben. Wer will da nun wem was vom Pferd erzählen? Mir kann man nicht weis machen dass das alles Mitarbeiter der Orga gewesen seien.

Auf die fragwürdige Einstellung zur Frage, wer Presse ist und wer warum nicht, möchte ich hier nicht erneut eingehen! Ich werde aber meine Schlüsse aus den Fakten ziehen!