Frankfurter Radcross

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt!
Das war heute nachmittag so am Ufer des Tiroler Weihers im Frankfurter Stadtwald. Das Lichtlein war allerdings etwas größer als eine Kerze und brannte in einem gasbetriebenen Campingkocher, auf dem ein Topf mit Frankfurter Apfelwein vor sich hin köchelte. Bei Lufttemperaturen um 4°C tat das gut – als „Aufwärmprogramm“ für das am Anfang des neuen Jahres anstehende Darmstädter Glühweinrennen. Noch so ein „feucht-fröhliches“ Ereignis, über das hier zu gegebener Zeit mehr zu lesen sein dürfte.

Auf dem Programm des heutigen Nachmittags stand neben Erkundung der Umgebung etwas Sport, genauer gesagt Radcrosstraining mit einheimischen Sportlern aller Couleur. Nur die meisten der bekannten einheimischen Vereinsfahrer fehlten. Hatten die nicht aufgepasst, oder hat man in Frankfurt kein Facebook?

Apropos, wer wissen möchte wie der Weiher zu seinem Namen kam – Tirol ist weit – lese bitte hier nach. Nur so viel: Napoleon war nicht dran schuld, jedenfalls nicht direkt.

Der Titel der Veranstaltung, ‚1. „Kleine Crossrunde“ Frankfurt‘, ist eigentlich tief gestapelt. Die Runde war rund 2,5 Km lang, die schnellsten Fahrer brauchten dafür zwischen 6 und 7 Minuten. Gefahren wurde etwa eine Dreiviertel Stunde, und es erwies sich dabei erneut dass diejenigen oft am schnellsten sind die am Anfang ihr Licht unter den Scheffel stellen.

Zwar soll es ein Unikat gewesen sein, aber schon währenddessen kamen Anfragen nach einer Wiederholung auf. Es ist also erkennbarer Bedarf in der „ortsansässigen“ Bevölkerung vorhanden, wobei sich dieser Begriff auf das Niemandsland von der Bayerischen Grenze über den Odenwald bis hin nach dem westlich gelegenen Bundesland und dessen Hauptstadt, Mainz, erstreckt. Ein ganz ordentlicher Einzugsbereich, findet ihr nicht?

Bilder sind in der Galerie (Passwort).

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