Madison

Der Name steht nicht nur für einen Stadtteil von New York, sondern in unseren Breiten vor allem für eine Disziplin des Bahnradsports. Dass sie dort erfunden worden sein soll ist umstritten.

Da heute mal ausnahmsweise kein Trainingsrennen auf der Radrennbahn in Darmstadt stattfand wurde eben die Zeit genutzt, um Interessierte in die Geheimnisse des Zweiermannschaftsfahrens einzuführen. Nichts anderes ist, grob gesagt, Madison.

Es waren mehr gekommen als die Verantwortlichen zu träumen gewagt hatten, vom “blutigen Anfänger” bis zum eingefleischten Bahnfahrer, dem der Trainer eigentlich kaum noch was Neues beibringen konnte.

Wie also ist das?
Es fahren Zweierteams im Rennen, einer aktiv im Geschehen, ein anderer wartet darauf, seinen Partner ablösen zu können.

Durch den Schleudergriff und geschickte Ausnutzung der Bahnüberhöhung können die Sportler so auch noch weiter beschleunigen, und wenn sie unkonzentriert sind liegen manche auch mal auf der Nase. Bei einer Betonbahn soll das nicht unbedingt gesund sein. So geht das immer mit extrem hohem Tempo hin und her. Gefahren wird mit speziellen Bahnmaschinen, Fahrrädern also ohne Bremse und mit starrer Nabe. Ausruhen gibt es nicht, man muss ständig mit treten. Auch haben diese Räder nur einen Gang, das Tempo wird also durch die Anzahl an Kurbelumdrehungen bestimmt.

Naturgemäß lernt man diese Kunst nicht mit einer Lektion. Heute wurden Ablösung und Schleudergriff geübt. Es wird nun an jedem folgenden Mittwoch eine neue Lehrstunde in dieser Disziplin geben, immer eingeschoben zwischen die Bahnrennen der Schüler und der Elite.

Mehr Fotos davon findet ihr in der Bildersammlung.

2 Gedanken zu „Madison“

  1. Hey, ich war ein Teilnehmer beim Kinzigman und habe die Hessischen Meisterschaften der Junioren gewonnen. Ich wollte nach dem Passwort für die Bilder fragen.
    sportliche Grüße Nils

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