Winterlaufserie Seligenstadt

Aussergewöhnlich gut besucht war der vierte und letzte Lauf dieser Serie am vergangenen Samstag Nachmittag.

Hier sind erst mal bewegte Bilder.

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Bereits der Kinderlauf um 14 Uhr sah 29 TeilnehmerInnen am Start. Zwanzig Minuten später war dann allerdings „volles Haus“. Da standen 109 Damen und Herren für die 5 Km, darunter etliche die ihren Leistungstest absolvieren wollten. Ganz vorne dabei – die Triathleten, hier besonders das Team aus Kleinostheim. Drei davon machten das Treppchen unter sich aus. Der Sieger hieß Mark Scheuring. Schnellste Frau über die Strecke: Annika Koch als Gesamt-7.

Während die 5-Km-Läufer schon unterwegs waren machten sich weitere 119 auf den Weg zu ihrem Start. Die 10 Km bestanden aus eben zwei Runden des bekannten Kurses. Für sie hiess es nach der ersten Runde eben nicht „rechts ab zum Ziel“, sondern links rum und das Ganze nochmal. Die möglichen Siegkandidaten waren schon zur Halbzeit weitgehend klar, lief doch ein Trio mit ausreichend Vorsprung vorne weg. So hiess der Zieleinlauf dann auch Michael Lik vor Stephan Holesch und Yann-Moritz Gentil. Die Damenkonkurrenz gewann Nora Kusterer.

Abseits der sportlichen Ereignisse anzumerken ist ein wenig Physik am Rande.
Das Video zeigt, wie man mit aktueller Technik mit vergleichsweise wenigen Einstellungen zu einer brauchbaren Zusammenfassung des Geschehens kommen kann. Es zeigt aber auch ein nicht völlig nebensächliches Problem auf, nämlich wie schnell bei hohen Kontrasten helle Stellen wie Gesichter ausfressen oder Schatten zulaufen können. Den Fotografen bleibt als Gegenmittel die Kontraststeuerung mittels Blitzlicht. Das Fernsehen stellt da seine Jupiterlampen auf, die machen im Nebeneffekt auch noch schön warm. Den Amateurfilmern hilft das nicht. Was will man da mit einer 5-Watt-Lampe ausrichten? Digitale Sensoren, wie sie heute in den allermeisten Kameras Verwendung finden, haben nur eine recht begrenzte Kontrastübertragung. Ist der vorhandene Kontrast, also der Hellgkeitsunterschied zwischen den Lichtern und Schatten größer muss man entweder aufhellen, oder bekommt ein Problem.

Um die Frage vorweg zu nehmen: Fotos habe ich diesmal keine gemacht.