1+1 Radcross Mannheim

It´s time to say goodbye … Saisonende!

Eine Stunde und eine Runde (1+1) – das war die Aufgabe heute auf dem kompakten, bekannten Radcross-Kurs, der in die Mannheimer Radrennbahn im Herzogenried passte. Auch wenn es in den zwei Stunden der Veranstaltung weitgehend trocken blieb, war es doch ein trüber Tag, und der stellenweise tiefe und rutschige Untergrund bot schlüpfrige Bedingungen. Nicht wenige nutzen sie zum Nehmen einer Bodenprobe.

Kurve folgte auf Kurve. Daneben gab es noch einen Sandhaufen, verschiedene Auf- und Abfahrten, Hindernisse zum Rüberspringen und natürlich die Radrennbahn selbst, die man in den Kurs eingebaut hatte. Schnecken gab es allerdings keine, dafür mindestens zwei Labyrinthe! Optimale Platzausnutzung – Finde den Ausgang … 😉

Start war um 12 Uhr. Alle gingen zusammen auf die gleiche Strecke, egal ob Schüler oder Senior. Überhaupt stand heute vieles unter dem Motto „Es ist besser wenn der Verband nicht alles weiss!“. So war die heutige Veranstaltung eine Kooperation des RRC Endspurt mit den Triathleten des MTG, oder anders gesagt Tradition trifft Moderne. Dabei können Triathleten durchaus mehr als nur Schwimmen, Radeln, Laufen. Das Produkt nennt sich Starcross und ist in mancherlei Beziehung erfrischend anders.

Der am Start Letzte war auch gleich der erste Aussteiger – Kettenriß! Da kam er, kaum hundert Meter gefahren, mit dem Teil in den Fingern daher als handele es sich um einen glitschigen Regenwurm.

Dafür, dass die Sache nur einem kleinen Kreis bekannt war und nicht mal eine Ausschreibung im offiziellen Organ zu finden war, standen ziemlich viele an der Startlinie mitten auf der Anlage. Die Mundpropaganda funzt halt!

Hahn im Korb: T. Kurz

Da es per definitionem kein Rennen, sondern ein informelles Training war, gab es naheliegender Weise auch keine Sieger im eigentlichen Sinn. Dabei weiss jeder, dass die Wortklauberei nur einem Zweck dient: Die Sanktionen des Verbands auszuhebeln, die sich dieser für sogenannte wilde Rennen auf die Fahnen geschrieben hat, wobei man unter wilden Rennen eigentlich etwas anderes versteht als das, was Sportler und Vereine in Kooperation miteinander auf die Beine stellen, ohne dass Verbandsfunktionäre ansagen, was gehen soll. Es geht, was eben geht. Es geht nicht um Meisterschaftsehren, auch nicht um die Goldene Ananas, sondern schlicht und ergreifend darum, Freude am Sport zu vermitteln.

Bilder davon sind in der Galerie zu finden.