DGWR CX Trainingsrennen #7

KELSTERBACH – Die Abkürzung DGWR steht für das Darmstädter Glühweinrennen, ein Event jener Sorte „Einer geht noch – einer geht noch rein!“. Zur Einstimmung dazu hat also M. kurzentschlossen nach 6 Trainings im alten Jahr nun zu einem im Neuen eingeladen – nur: Kelsterbach liegt nicht in der Nähe von Darmstadt, und der Südpark dort ist ohne Auto fast nicht erreichbar! Die Fahrplanauskunft des RMV gab auf die Frage nach einer Verbindung ganz trocken ein „Keine passenden Verbindungen gefunden!“ zurück. Blieb also nur, das Auto zu nehmen so man hat, oder eine Durchschlageübung zu starten. Einmal quer durch die Stadt, der Bahnhof liegt sozusagen am anderen Ende. 20 Crossräder in der S-Bahn? Viel Spaß! Dazwischen liegen zwei Autobahnen, verschiedene Schnellstraßen und ganz viel Beton! Vom größten Flughafen der Region ganz in der Nähe will ich garnicht reden. Freude ist also garantiert!

Kelsterbach, Wasserspielplatz

Die Parkplätze in der Umgebung sind gerade groß genug für die erwartete Anzahl Teilnehmer, sofern sonst keiner kommt. Es sei denn man begibt sich ins Flughafenparkhaus eine Straße weiter, für pauschal 25 Öcken am Tag. Wir sind aber keinen ganzen Tag oder noch länger da, sondern maximal zwei Stunden. Danach ist es finster! Davon abgesehen: Was will er Mitte Januar bei Temperaturen kaum über dem Gefrierpunkt auf dem Wasserspielplatz?

Crossen!

Kelsterbach, Südpark

Der Kelsterbacher Südpark ist ein leicht hügeliges Wiesengelände, das derzeit besonders im Ruf der Ungestörtheit steht. Will heißen, ohne besonderen Anlass kommt jetzt kaum wer da vorbei. Ideale Bedingungen also für etwas Querfeldeinsport …

Treffen wollte man sich um 14 Uhr. Die Ersten waren schon über eine Stunde vorher da. Obwohl die Strecke bereits abgeflattert wurde war für einen Uneingeweihten nicht ohne Weiteres ersichtlich, wo’s langgeht. Zwischen den Flatterbandabschnitten klafften riesige Lücken! M. hatte für seinen Kurs wirklich jede Ecke des Parks genutzt, und einen Kurs von derartiger Länge abgesteckt dass es fussläufig nicht mehr möglich war, binnen der einen Stunde Rennzeit überall gewesen zu sein. Zunächst waren ja nur 45 Minuten geplant, aber wenn man die Rundenzähler so hörte kam ein gewisser Verdacht auf, der sich im Nachhinein bestätigte. Einige der Teilnehmer hatten klammheimlich die Rennzeit verlängert, sodass bei einem erst 4 verbleibende Runden angesagt wurden, um dann in der Runde darauf plötzlich 5 angesagt zu bekommen. Hä??? Eine Viertelstunde länger fahren gleich zwei Runden mehr …

nach Gebrauch teure Schadobjekte.

Noch weitaus mehr Fragen warf dann die Technik auf.
Bei den beiden Frankfurter Freunden vom VC hing nach dem Rennen gründlich der Haussegen schief. Kam nach etwa 2/3 der Rennzeit der eine mit einem Schaltwerkschaden daher, und bekam vom Kumpel das Rad, weil er an besserer Position im Feld lag, so kam er nach zwei weiteren Runden erneut tragend den Hügel hoch. Hinterrad platt, und das trotz „tubeless“ und „Milch“! Da hat heute wohl jemand Pech gehabt, wobei der andere den Verdacht hegte, der Schaltwerkschaden könne auch ein Rahmenbruch sein. Vor Ort kann man solche Dinge nur leider nicht klären, dafür braucht man eine fähige Werkstatt! Statt euch also gegenseitig Vorhaltungen zu machen fragt mal einen Mechaniker. Manches sieht nüchtern betrachtet weitaus weniger schlimm aus als zunächst befürchtet!

Vom Wetter her war es ein schöner Wintertag voll Sonnenschein, wobei die schon recht gut Kraft hatte. So merkte man kaum dass die Luft kalt und der Boden von der kalten Nacht noch ziemlich gefroren war!

Dieses Video ansehen auf YouTube.
Hier gibt’s bewegte Bilder vom Tage.

Was folgt noch? Nächsten Samstag ist es dann Zeit für ein kollektives Besäufnis! Das Darmstädter Glühweinrennen naht, zu dessen Vorbereitung die ganzen Trainings ja gut sein sollen, wobei dort jede Runde ein Pott Glühwein fällig wird. Wir werden sehen, wie viele hinterher noch aufrecht gehen können … Am Sonntag darauf ist dann zum Saisonabschluss 1+1 CROSS Mannheim – it’s time to say goodbye

Vorher aber zitieren wir morgen wieder Loriot: Wo laufen sie denn? Der bezog sich zwar auf Pferderennen, aber morgen ist in Mörfelden Marathonstaffel. Wenn einer die 41 Km nicht schafft, es können auch vier sein, wobei jeder eine Runde zu 10 Km läuft. Früh um 9 geht’s los.