Rund um das Stadttheater 2018

GIESSEN, 2.9.2018 ∗ Das Kulturprogramm der Stadt Gießen erlebte heute beim Rennen „Rund um das Stadttheater“ eine etwas andere Bereicherung. Es war eine Mischung aus Schwank und Drama, je nachdem wie man´s sieht.

Beginnen wir hinten, beim Kriterium der KT/A/B-Klasse. Es gab da einige wenige Protagonisten und ziemlich viele Statisten. Zumindest solange man nur auf das Ergebnis schaut. Allen voran Simon Redmers vom Team Gesundshop24.

Was der junge Mann da tat wäre wohl wenigen anderen eingefallen. Er fuhr fast das ganze Rennen vorne weg und kassierte Wertung um Wertung. Leider hatte er kurz vor Schluß sein Pulver verschossen, sodass ihn das Feld kurz vor Feierabend stellte und er so beinahe um den Lohn seiner Arbeit gebracht worden wäre!

Aber es hat gereicht – wenn auch nur um einen einzigen Punkt! Mit ihm auf dem Treppchen standen (2.) Florenz Knauer und (3.) Frank Lütters.

Begonnen hatte der Tag dort schon morgens um 9 Uhr mit dem Rennen der Schüler. Die 800-Meter-Strecke rund um den Theaterpark im Gießener Zentrum ist bekannt und gut erreichbar, parken konnte man wie üblich am Messeplatz.

War die Beteiligung bei der U13 dem Ergebnis nach dort recht rege, standen in der U11 nur vier im offiziellen Endergebnis. Das ging anschließend mit zwölf U15 und neun U17 ähnlich weiter. Man muss es leider auch hier so sagen, wie es ist: die Beteiligung sinkt von Jahr zu Jahr, nicht nur in Gießen.

Es folgte ein Einlagerennen Jedermann – zu dem kein Ergebnis zu finden ist, das ich hier verknüpfen könnte. Nicht bei der RSG, nicht beim BDR.

In Gießen angekommen bin ich schließlich während des Seniorenrennens gegen Mittag. Warum? Drei wesentliche Gründe. 1) Auch ich habe ein Zuhause, und damit Verpflichtungen, 2) bei den Jedermannrennen ist heutzutage mit einem Gewerbefotografen zu rechnen, auch wenn nichts in der Ausschreibung steht, und wegen diverser eindeutiger Erfahrungen mit diesem Typ Mensch meide ich diese Rennen. Ich muss mir nicht drohen lassen! 3) verlangt der Gesetzgeber bei den Schülern, auch die Eltern um Erlaubnis zu fragen. Wie das gehen soll wenn man weder weiss wer kommt noch welche Eltern zu welchen Kinds passen und noch dazu viele Eltern garnicht da sind soll mir mal jemand vormachen! Was bleibt? Meiden! Tut mir leid, aber wer solche Vorgaben macht macht auch die Konsequenzen, und das ist vor allem „unsere“ Regierung.

Im Tagesverlauf folgten radsportseitig nach dem Seniorenrennen noch solche der C-Klasse, der Damen und der KT, darin eingereiht ein Junior und ein U23. Fotos dieser Rennen findet ihr in den beiden Galerien nebenan.

Die Ergebnisse der Kriterien findet ihr auf Rad-Net.

Es gab aber nicht nur große Räder. Auch die KollegInnen auf Rollen waren tätig, und das nicht schlecht.

Im Rahmen des Westdeutschen Speedskating-Cups WSC veranstalteten die Ohm-Speedskater des TV Homberg ein Teamzeitfahren in zwei Durchgängen zu je vier Mannschaften, das die ERSG Darmstadt für sich entschied, und am Ende des Tages noch ein Jedermannrennen mit besonderem Modus. Da wurde nicht unbedingt nur gegen die Uhr gefahren, es hieß 30 Minuten Fahrzeit plus eine Runde, und gewonnen hatte, wer in der Zeit am Weitesten gekommen war. Das heisst man zählte nicht Minuten, sondern Runden.

Bilder sind in der Galerie.