ROTHAUS Bike Giro Hochschwarzwald 2018

Das Ziel scheint bereit zu sein für den morgigen Prolog auf dem Feldberg im Schwarzwald. Ein langes Einzelzeitfahren querfeldein entscheidet zum Start dieses aus vier Etappen bestehenden MTB-Marathons über die ersten Ergebnisse.

Was ich bei meinem abendlichen Kurzbesuch nach einer heftigen Anreise leider nicht gefunden habe war: der Start.
Ich kann mich noch an die vorherige Ausgabe erinnern, wo der Start in Rothaus auf dem Gelände der Brauerei war. Da hatte man einen LKW als Startrampe drapiert. Heute stand auf dem Plateau am Feldberger Hof nicht mehr als ein aufgeblasenes „Schwarzwald im Glas“ …

Wir werden morgen mehr wissen wenn um 11 Uhr die Streckenbesichtigung beginnt. Dann müssen die Veranstalter ihre Karten auf den Tisch legen! Auch heute schon trieben sich die üblichen Verdächtigen dort herum, wo man bei näherem Hinsehen Vorteile gegenüber der Konkurrenz zu finden hoffte.

Der erste Start erfolgt morgen um 14 Uhr, wenn die Liste nicht noch kurzfristig geändert wird. Bis die Würfel gefallen sind wird es Abend, denn „Stiebi“ Simon Stiebjahn, Titelverteidiger und Streckenchef in Personalunion, wird als Letzter starten und will als Erster auf dem Podest ankommen, um seinen Vorjahrssieg zu verteidigen. Bis auch er die 10 Kilometer bezwungen hat dürften die meisten schon zu Abend gegessen haben. Seine Startzeit: 17:32 Uhr.

Ja – die Anreise. Ich habe mich entschieden, einen Tag vorher anzureisen, weil klar sein konnte dass sich die Autobahn ob vieler Baustellen wie eine Lokusröhre verhalten würde. Und siehe da – sie war verstopft! Mehr Stau als freie Fahrt. So kam ich dann endlich mit fast zwei Stunden rechnerischer Verspätung in Hinterzarten an, wo ich ein Zimmer gebucht hatte. Da war es schon 15 Uhr … etwas spät für eine Besichtigungstour zum Start auf den Feldberg, zumindest wenn man dafür den Bus nehmen will. Man kommt zwar hoch, aber wann kommt man wieder runter?

der Busfahrplan: ein Sorgenkind

Dasselbe galt ja dann auch in den Tagen danach. Was hilft es, wenn faktisch der letzte Bus am Tag früher talwärts fährt als der letzte Starter sein Rennen aufgenommen hat? Von der Siegerehrung will ich da noch garnicht reden. Es lief also auf die alte Geschichte hinaus: wozu hat man ein Auto?

Da war binnen gut anderthalb Stunden erledigt was mit ÖPNV so nicht mehr möglich gewesen wäre, inklusive eines Abstechers zur Hochfirstschanze, wo die Verpflegung der dritten Etappe sein soll.

Das Zimmer ist OK, das WLAN weniger. Ich erwarte derzeit nicht, wie geplant darüber Videos einstellen zu können. Das aber werden wir sehen wenn es an der Zeit ist.

Jetzt aber erst mal allen eine gute Nacht und morgen viel Erfolg auf der ersten von vier Etappen!