Frühjahrslauf Groß-Gerau 2018

Die Startnummer 1 weist gemeinhin den Vorjahressieger aus. Das war 2017 Demeke Wosene.

Wer kam heute zuerst ins Ziel? Demeke Wosene …
Der spätere Sieger erschien erst kurz vor knapp still und heimlich an der Startlinie, als der Starter schon am zählen war, und zog sich beim Laufen erst mal fertig an. Es war halt schon kalt, und Handschuhe ein nützliches Zubehör! Schon in der ersten Kurve hatte er 30 Meter Vorsprung und baute diesen weiter aus. Seine Zielzeit: 31:17 Minuten.

Ihm folgte als Zweiter Ruben Zillig.

Als 2. schwarz im Ziel: Ruben Zillig

Der laufstarke Bensheimer hat heute mit einer Zeit schätzungsweise 31:30 Minuten auf die 10 Km nicht nur seine selbst gesteckten Ziele übertroffen. Er hat im Gespräch ausserdem durchblicken lassen, die Laufbahn verlassen zu wollen. Ihn reizt der Triathlon.

Bei den Frauen gewann Alexandra Rechel vom ASC Darmstadt in 39:19 Min..

Im 374 Personen starken Starterfeld des „schnellsten Fastnachtsumzugs“ (O-Ton Laufreport) waren auch andere vertreten, die nicht unbedingt als ausgesprochene Läufer bekannt sind. So zum Beispiel Steffen Kundel vom DSW Darmstadt, ein erfahrener Triathlet seit langen Jahren, oder Constantin Kolb aus dem Stollenlager. Wer Facebook verfolgt hat wird mitbekommen haben, dass er zusammen mit Kompagnon Sascha Starker in dieser Saison an verschiedenen Bikemarathons der Worldcupserie teilnehmen will. Ich bin gespannt …
Auch kein unbeschriebenes Blatt ist sein Sportsfreund Karel Schimek, auch wenn bei ihm die Räder erheblich kleiner und zahlreicher sind. Der Speedskater findet oft den Weg unter die Läufer, auch um im Winter fit zu bleiben. In wenigen Wochen – im April – ist im Skatepark von Groß-Gerau erneut das bekannte Speedskaterkriterium mit Teilnehmern aus der ganzen Welt.

Was wäre noch zu sagen? Ach ja, der Bodenzustand …
Unstrittig ist, dass am heutigen 10. Februar zweifelsfrei kalendarischer Winter ist.

rutschige Apfelbachbrücke

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt wunderte es dann nicht, dass die Brücke über den Apfelbach vereist war, auch wenn der Rest der Strecke nur etwas matschig war. Was viele im Ziel aber störte war die Kneippkur, die infolge Überflutung eines Streckenabschnitts auf die Läufer wartete. Hier grüßte der Regen der letzten Wochen. Es ist nicht angenehm, mit nassen Schuhen zu laufen, noch weniger aber, danach keine Wechselsachen parat zu haben.

Behelfsmässige Kleiderständer gab es ja, aber Ersatzschuhe?

Nicht für alle ging es ums Ganze, viele liefen nur zum Spaß und in Verkleidung. Vom Teilnehmer mit Hund über die wandelnde Krankenschwester bis hin zum Gipsarm konnte man fast alles finden!

Nach dem Lauf gab es in der Turnhalle etwa 10 Autominuten entfernt in der Innenstadt Kaffee und Kuchen ebenso wie eine Tombola und die obligatorische Siegerehrung.
Es wird manche vielleicht wundern, wieso ich für das relativ kurze Wegstück soviel Zeit angesetzt habe. Nun, das liegt an der lokalen Verkehrsführung. Jeder Radfahrer schafft die Strecke in der halben Zeit. Der darf direkt fahren, Autos müssen „aussen rum“! Somit verdreifacht sich für jene die zurückzulegende Strecke via Nordring-Umfahrung.

Ergebnisse sind hier. Und hier ist ein Video:

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