Offenbacher Suppenschüssel-Crosslauf

In Offenbach am Main, einer Stadt mit zuweilen besonderem Ruf, gibt es neben allerlei Bausünden auch verschiedene Parkanlagen zum Entspannen und zur Erholung. Darunter auch den Leonhard-Eißnert-Park, ganz in der Nähe eines berühmt-berüchtigten Fußballstadions gelegen, und darin eine gewisse Geländeformation – die Offenbacher Suppenschüssel. An diesem hübschen Ort veranstaltet der Offenbacher LC alljährlich nun schon zum siebten Male einen Crosslauf. 

Natürlich braucht so eine Veranstaltung auch einen merkfähigen Namen, und da kam die volkstümliche Bezeichnung für jene große Kuhle im Park gerade recht. Da läuft auch niemand in einer Terrine, es gibt aber solche in unterschiedlichen Größen als Siegerpreise, statt der sonst üblichen Pokale und Blumen. Aus Sicht der Läufer soll es ein „richtig schwerer“ Wettkampf sein, so man dort hörte.

Es begann um Punkt 12 Uhr mittags mit einem 800 Meter langen Sprintcross. Kaum gestartet, war Marvin Thomas, der Sieger, auch schon wieder im Ziel. Er brauchte nur 2:39 Minuten. Beste Frau war Kerstin Bertsch in 3:04 Minuten. Wir werden von ihr noch mehr hören, denn sie war eine von jenen, die ihrer „Sucht“ frönten und das Angebot einer „Flatrate“ nutzten. Aller guten Dinge sind drei, und das dann auch noch billiger! Insgesamt erreichten 22 Sportlerinnen und Sportler das Ziel.

Im danach folgenden Schülerlauf waren es dann 34, allen voran wie fast schon üblich die Sportler des SSC Hanau-Rodenbach. Karl Wandukwa brauchte für 2000 Meter in 2 kleinen Runden 8:21 Minuten, das schnellste Mädchen was Clara Uherek auf Gesamtplatz 7 in 9:35 Minuten.

Wir verdoppeln erneut die Distanz und kommen zur Mittelstrecke.
Wenn Aaron Bienenfeld an einem Lauf teilnimmt ist anzunehmen, dass er einen Ruf zu verlieren hat. Auch diesmal lief er alles in Grund und Boden und gewann mit Abstand in 13:26 Minuten. Der Zweitplatzierte, Marvin Thomas, brauchte schon 14:02 Minuten. Beste Frau? Wie vor, Kerstin Bertsch auf PLatz 5. Ihre Zeit: 16:06 Minuten. Es nahmen insgesamt laut Liste 70 Sportler teil.

Der abschliessende Langstreckenlauf über 8000 Meter war wie letztes Jahr auch ein gefundenes Fressen für die SG Wenden, die in Mannschaftsstärke angereist war und sich die Butter nicht vom Brot nehmen ließ. Auf den ersten acht Plätzen findet man nur Teilnehmer dieses Vereins. Wie da waren Nils Schäfer vor Tim-Arne Sidenstein und Sven Daub. Die beste Frau folgte auf Gesamtrang 21 und hieß – Kerstin Bertsch! Sie hat nun nach eigener Aussage inzwischen ein ganzes Service Suppenschüsseln im Schrank.

Die Preise für Sprinter und Schüler wurden gleich im Anschluss an die Rennen vor Ort ausgegeben, die Siegerehrung für Mittel- und Langstrecke fand ab 14:15 Uhr im Sportheim nebenan statt.

Zum Rennen selbst brauche ich mir nicht viele Worte zu machen. Hier ist ein rund 15minütiges Video der vier Läufe – schaut es euch einfach an.

Fotos bekommt ihr bei Bedarf bei Ingo Kutsche, dem offiziellen Fotografen.

Ergebnislisten sind hier zu finden.