Vorschau DM Bensheim

Am kommenden Wochenende, 12.-14. Januar 2018, finden in Bensheim die Deutschen Meisterschaften im Radcross statt.

Bensheim ist eine Stadt am Westrand des Odenwalds. Hinterhältige Zeitgenossen schreiben das bewusst falsch und nennen die Stadt Ben-z-heim. Warum? Fragt sie selbst – womöglich sind sie zu oft an den Autohäusern vorbeigefahren, die etwas weiter nördlich an derselben Straße liegen wie das Veranstaltungsgelände? Fast jede Stadt hat halt ihre „Automeile“.

Der Ort der Veranstaltung hat Tradition, dort fanden schon lange bekannte Rennen statt. Und so kam die SSG Bensheim als Veranstalter diesmal zu DM-Ehren. Lumpen lassen hat man sich nicht, wie der Pressewart zu verstehen gab. So wird die ganze DM per Livestream übertragen, und das machen keine Anfänger, sondern so man hört Leute vom Fernsehen mit fünf Kameras und einem professionellen Ü-Wagen!

Gestern Abend habe ich auf Facebook gelesen, dass man heute von 10-12 Uhr die Strecke im Werden ansehen und ausprobieren könne.
Nun, Gelegenheit macht Bilder, nichts wie hin. Vor Ort angetroffen habe ich einige aus der lokalen Sportlerprominenz wie Ralph Berner, Michael Henkel oder Lucille Rutsch. Es waren aber auch etliche auswärtige Interessenten angereist.
Die so entstandenen Aufnahmen findet ihr auf Flickr. So können sich auch alle ein Bild machen, die die Chance heute verpasst haben.

Es gibt eigentlich wenig Neues. Wer die Strecke aus den letzten Jahren kennt wird sich rasch zurecht finden. Sie ist allerdings länger geworden. Der Zuwachs besteht vor allem aus einem großen Sandhaufen im Norden.

Wie sich das dort gestalten wird war heute noch nicht recht erkennbar. Man baut noch. Die offiziellen Informationen zur Veranstaltung findet ihr hier.

Die Zielgerade trennt die Rennstrecke grob gesagt in einen nördlichen und einen südlichen Teil, verbunden mit langen Passagen.
Schauen wir uns um und beginnen im Süden, wo sich auch die Parkplätze befinden.

Es sind genug vorhanden.

Aus der Verbindungsgeraden kommend stellen sich zunächst Hürden in den Weg, die für die unterschiedlichen Altersklassen geteilt sowie verschieden hoch sind und zum Springen animieren sollen.

Die Strecke führt weiter um einen Hügel herum, der von hinten über eine Treppe aus Bohlen erklommen werden will. Es geht über teils winklige, enge Pfade vorne wieder runter und durch ein Tor nach Norden, wo der andere Teil wartet.

Dieser nördliche Teil zeichnet sich vor allem durch Anstiege und Abfahrten aus. Dort liegt auch das Depot auf einer großen Wiese.

Der Boden der rund 3 Km langen Rennstrecke besteht überwiegend aus Gras, aber auch aus Sand. Etwa 10% sind asphaltiert, das sind eben Start und Zielgerade, wobei der Start vorne auf der Straße eingerichtet ist und nach etwa 300 Metern in einer scharfen Linkskurve via Ziel auf die eigentliche Rennstrecke führt. Aber es gab heute auch Unerfreuliches in Gestalt einer großen Pfütze.

Die Wege sind sehr naß gewesen, und ich glaube nicht recht dass sie bis dahin wesentlich abtrocknen werden.

Ich wünsche allen Beteiligten eine gute Anreise und ein erfolgreiches Wochenende!

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