Jügesheim, die dritte …

Das Jahr 2018 hat noch nicht recht begonnen, wir schreiben den 6. Januar. Heilig Drei König, ein hoher kirchlicher Feiertag, und was machen die Sportler? Sie laufen! Schon wieder oder immer noch, ob wegen der Weihnachtspfunde oder nur so – man weiss es nicht.

Was man jedoch weiss ist, wer heute der Schnellste war: Elias Chesire vom TV Waldstraße Wiesbaden.

E. Chesire gewinnt in Jügesheim

Von Winter zu reden ist nur nach dem Kalender richtig. Obwohl es Januar ist, steht auf dem Thermometer 10°C. Dazu regnet es seit Tagen fast ununterbrochen.
Der Veranstalter, die JSK Rodgau, teilte dazu mit, der nahe gelegene See sei am überlaufen. Nette Aussichten! Auch wenn es heisst, der Wald sei nicht matschig, was am Schotter in den Wegen liegen kann, die ins Ziel kommenden Teilnehmer/innen sahen aus wie nach einer Schlammpackung. Die Waschmaschine wird sich freuen! Nur manche Radcrosser können es noch besser, da sieht man vor brauner Soße den Menschen darin nicht mehr!

Gefreut hat man sich auch über eine recht rege Beteiligung von rund 200-250 Läuferinnen und Läufern aller Altersklassen, die heute Punkt 15 Uhr am Start auf der Tartanbahn im Maingau-Energie-.Stadion in Jügesheim standen. Nach der inzwischen gewohnten Dreiviertel Runde um die Laufbahn ging es zum Tor hinaus in den Wald. Was nahe des Sees, an dem die Sportler zweimal vorbei mussten, auf jene wartete war – eine große Pfütze. Die soll zwar im Vergleich zum letzten Mal kleiner geworden sein. Sie war aber anscheinend immer noch groß genug, da der durchtränkte Boden deren Entsorgung unmöglich gemacht hatte.

Die Siegerzeit war mit 31:56 Minuten vergleichsweise schnell, die Abstände auf den Zweiten und Dritten, Christophe Krech und Hannes Dieterich, hielten sich im Rahmen. Sie alle waren Sieger, jeweils in der M30, HKM und Junioren.
Schnellste Frau als Gesamt-43: Kerstin Bertsch in 38:18 Minuten.

Anekdoten der anderen Art fanden sich unter den Platzierten.

5. – Miguel Heidemann           (Hermann Radteam)

So ist der 5., Miguel Heidemann, eigentlich eher als Radrennfahrer bekannt. Anscheinend kann er aber auch recht gut Laufen. Seine Zeit von 34:49 Minuten auf die 10 Kilometer spricht dafür.
Wie angekündigt Letzter wollte der im Löwenkostüm laufende und für den Lauf für mehr Zeit werbende, allseits bekannte Martin Lück werden.

Er begleitete Wolfgang Arnold. Der M80-Sportler von der LG Offenbach brauchte ebenfalls 1:19:43 Stunden und wurde so Zweiter seiner Altersklasse. Etwas schneller und so Sieger der M80 war fünf Plätze vor ihm Günter Schledt vom VfL Münster, einem Verein, der für seinen Moret-Triathlon im Sommer bekannt geworden ist.

Sorry wenn die Bilder etwas dauern. Die vom Start sind jetzt hier. Rest folgt.

Ergebnislisten gibt´s bei MAXX-Timing.

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