Fiat lux!

Es werde Licht!
Gestern Abend traf das auch auf die Wälder und Felder rund um Rödermark zu. Radsport360 hatte zum Lampentest geladen, und knapp ein Dutzend Sportlerinnen und Sportler waren dem Aufruf gefolgt. Der Hersteller Sigma-Sport hatte Buster2000-Helmlampen zur Verfügung gestellt.

Nachts sind alle Katzen grau?
Nicht unbedingt. Helmlampen als Zusatzbeleuchtung machen die Nacht zum Tag, und somit auch abseits beleuchteter Straßen die Wege fahrbar.

Das System ist bekannt, auch Lupine als bekanntester Hersteller solcher Teile nutzt es. Ein Steckakku versorgt die Lampe, eine Fernbedienung macht das Handling bequem. Die gewöhnliche Leuchtdauer solcher Lampen beträgt zwischen einer und drei Stunden, je nach Akku, die Leuchtweite je nach Modell mitunter etliche hundert Meter. Mit einer alten Taschenlampe ist das nicht mehr vergleichbar!

Die Zahl im Namen ist Programm, steht die 2000 für die Leuchtstärke von eben 2000 Lumen. Das ist reichlich, es geht aber bei der Konkurrenz deutlich darüber hinaus. So hat die Betty des eben erwähnten Konkurrenten Lupine satte 5000 Lumen im Angebot. Meine Piko hat etwa ebensoviel, nämlich laut Angabe 1800 Lumen. Die ist aber erheblich kleiner.

Jede Medaille hat zwei Seiten. So auch hier.
So, wie diese Lampen dafür sorgen, dass man den Trail findet, so sorgen sie regelmäßig leider auch dafür, dass jeder, der direkt da rein guckt, erst mal nichts mehr sieht außer bunten Flecken und Sternchen! Vorsichtiger Umgang ist also angeraten.

Der Abend begann kurz vor 18 Uhr mit der Lampenausgabe, eine halbe Stunde später fuhren sie los. Auf der bekannten Strecke des Crossduathlon raus in den Wald, auf und davon. Später sah man vom Dorfrand aus noch ein paar Scheinwerferkegel am Waldrand, dann lange nichts mehr. Es kann klar sein, dass der Berichterstatter nicht selbst hat mitfahren können. Wer sollte sonst die Bilder machen?

Etwa um 8 waren sie wieder da, die durchgefrorenen Gestalten, die sich auf warmen Glühwein und leckeren Kuchen freuten.

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