Lindenseelauf Rüsselsheim 2017

Das kommt einem wirklich spanisch vor! Temperaturen von mehr als 20 Grad Celsius und eitel Sonnenschein lassen eher an Urlaub im Süden denken als an Laufen im Winter, und dennoch startete heute die 36. Lindensee-Laufserie des LC Rüsselsheim. 

Hat man Wühlmäuse im Garten hilft der Fachhandel – in der Regel mit Gift. Graben die Wühlmäuse aber in Form einiger Baustellen die angestammte Laufstrecke um hat ein Veranstalter nur zwei Möglichkeiten: ausfallen lassen, oder umleiten.

Hindernisse von Amts wegen

Somit musste der Rüsselsheimer Leichtathletikverein neue Laufstrecken finden, und wie es scheint tat er das mit gutem Erfolg. Die Teilnehmer waren offenbar zufrieden.

Lust auf ein Läufchen am Nachmittag mit anschließend Kaffee, Kuchen, heißen Würstchen und einer Tombola hatten genügend Sportlerinnen und Sportler, auch wenn nicht zu übersehen war dass es schon mal mehr waren.
Gestartet wurden zwei Läufe – einer über 5 Kilometer um 14:20 Uhr und einer zehn Minuten später über die doppelte Distanz von 10 Kilometer unter Beteiligung prominenter Pistolenträger. Geschossen hat Kathrin Dörre-Heinig. Über sie viele Worte zu verlieren hieße, Eulen nach Athen zu tragen!

Unser Beitragsbild zeigt den Start über 10 Kilometer mit einer Beteiligung von etwa 260 Personen.

Das Ergebnis machte der TV Trebur unter sich aus, hier in Gestalt von Sebastian Hauf und Raphael Schmitt, wobei letzterer wohl schon ziemlich in den Vorbereitungen für seine Laufnacht steckt, die er Mitte November – also in rund vier Wochen – daheim in Trebur veranstaltet.

Ebenso Aufmerksamkeit wert war dieser junge Mann, Robin Schüssler. Der für den DSW Darmstadt startende Triathlet machte mit seinem roten Hemd Werbung für den HTV und somit keinen Hehl über seine sportliche Heimat. Er wollte heute unbedingt die lange Strecke laufen und tat das als Sieger seiner Altersklasse MU16 und Gesamt-15. mit gutem Erfolg. Dass er auf dem Rückweg zum Ziel Nerven hatte auf die Uhr zu schauen zeigt sein Potential.

Die LäuferInnen über die 5 Kilometer, die zuvor gestartet waren, hatte man vorgewarnt, immer rechts zu laufen. Sie erwartete Gegenverkehr, nämlich eben das 10-Km-Feld.

Nicht gestört hat es Lukas Stierstorfer vom TV Waldstraße Wiesbaden, der einsam vornweg lief und an seiner Überlegenheit keinen Zweifel aufkommen ließ. Seine Zeit: 18:06,1 Minuten. Der Zweite, Lokalmatador Laurenz Kerstan, brauchte da schon etwas länger, nämlich 19:48,2 Minuten. Beide laufen in derselben Altersklasse MU20.

Ergebnisse gibt es hier, meine Bilder sind bei Flickr

Nächster Termin in der Serie ist der 25. November.

Eine Antwort auf „Lindenseelauf Rüsselsheim 2017“

  1. Bei den nächsten Läufen sollte eine Wasserstation auf der Strecke sein und ebenfalls Wasser, bitte nicht nur heissen zucker-süssen Instant-Tee. ansonsten gibt es nur positive Kritik. Schöne Strecke, gute Betreuung. Bis 25.11.17 zum 15km Lauf.

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