Neues aus dem Laufland

Das Laufland in Darmstadt ist nicht einfach nur ein Sportgeschäft. Es ist eine der ersten Adressen in der Region, wenn es um Fragen der Ausrüstung zu Ausdauersportarten geht. So besteht denn auch das Zentrum des Ladens aus einem Laufband, der Ladentheke – und einem Sofa! Dort fand gestern Abend die Teampräsentation der Triathleten des DSW Darmstadt statt. 

Der Gastgeber des Abends und Besitzer des Ladens, Holger Loew, ist denn auch kein Unbekannter und kennt sich als ehemaliger Radrennfahrer mit der Materie bestens aus.

Wie schon zuvor bei der Präsentation des TuS Griesheim gesehen gibt es „die Mannschaft“ eigentlich nicht. Vielmehr handelt es sich um eine Truppe hochmotivierter Sportlerinnen und Sportler, die in fallweiser Zusammenstellung von der Regionalliga bis zur 1. Bundesliga antreten und einige, wie der mit mehr als zehnjähriger Erfahrung alte Hase im Team, Steffen Kundel, sogar Ambitionen auf der Langstrecke angemeldet haben und in Frankfurt beim Ironman starten wollen.

Als ich kurz vor 19 Uhr den Laden betrat machte nichts, aber absolut auch gar nichts den Eindruck einer bevorstehenden Veranstaltung mit erheblicher Bedeutung. Auf dem Sofa saßen eine Handvoll Leute, von denen ein Unwissender hätte meinen können, es sei Personal, das nichts zu tun habe. Es war aber die Teamleitung, die auf das Eintreffen wichtiger Bestandteile des Kommenden wartete. Zum einen natürlich auf die Sportler, zum anderen auf eine Anzahl flacher Kartons.
Deren Inhalt? Pizza!

Der Abend begann nämlich höchst unorthodox mit einem Abendessen.

Nachdem alle satt waren kam man zum eigentlichen Anlass der Zusammenkunft. Die Sponsoren wurden vorgestellt, die Ausrüstung verteilt, Ansprachen gehalten, und natürlich durften auch die Sportlerinnen und Sportler selbst mitteilen, wie sie sich die Saison vorstellten.
Leider konnten nicht alle zur Teamvorstellung kommen, zum einen weil sie an einem Freitag Abend beruflich verhindert waren, eine zu weite Anreise hatten um es zeitlich zu schaffen, oder bereits andernorts im Einsatz waren. Die Teammitglieder kommen ja nicht nur aus der Region, sondern aus der ganzen Bundesrepublik, von Hamburg bis ins Saarland, und zum Teil sogar aus dem Ausland.

Der Triathlon scheint da im Gegensatz zu anderen Sportarten ein Luxusproblem zu haben. Es gibt bei Weitem mehr potentielle Teilnehmer als Startplätze! Wie der Mannschaftsleiter, Thomas Pignede, hat durchblicken lassen, bekommt er fortlaufend Anfragen von Triathleten, die gerne für das Team starten würden – aber mangels Möglichkeit vorerst nicht können.

Für nähere Informationen zu Team und Verein verweise ich auf die Webseite der Mannschaft. Ein Video des Abends findet ihr bei Youtube – oder hier (Länge ca. 12 Min.):