Griesheimer Straßenlauf

Zum 46. Mal ausgetragen wurde heute der Griesheimer Straßenlauf, wenn auch auf einer neuen Strecke. Die Veranstaltung ist Teil der AOK-Hessen-Laufserie und des Pfungstädter Laufcups. Angeboten wurden Distanzen von 300 Metern für die Kleinsten bis zum Halbmarathon. Den hat heute Marius Overdick gewonnen. Geht da in dem Triathleten und Schwimmer ein neuer Stern am Läuferhimmel auf? 

Wie schon vom Silvesterlauf her bestens bekannt fanden Start und  Ziel ihren neuen Platz an der Gerhard- Hauptmann-Schule am Waldrand. War es früher ein Kurs in der Stadtmitte – einmal die Strasse rauf und wieder runter – so bekamen es die Läuferinnen und Läufer diesmal mit einer schiefen, T-förmigen Strecke auf der Umgehungsstraße zu tun. Es kehrten also für ein paar Stunden die alten Verkehrsverhältnisse zurück, wobei die Umleitung mitten durch die Stadt führte. Die Verbindung von etwa 500 Metern von Start und Ziel zur eigentlichen Wendepunktstrecke führte sogar durch den Wald. Der Kurs war topfeben und bot keine nennenswerten Schwierigkeiten.

Wer die Ausschreibung nochmal lesen möchte, die ist hier.

Um 9:30 Uhr fing es an mit dem Lauf über 1 Km, gefolgt von einem für die Kinder über 300 Meter rund eine Viertelstunde später. Vom Start 150 Meter die Strasse zum Wald runter und wieder zurück. Gegen 10 Uhr folgte dann etwas, das der Volksmund unter dem Begriff „Wehe wenn sie los gelassen!“ kennt, und die 5 Km machten den Schluss gegen 10:10 Uhr. Gut zwei Stunden später war der ganze Spuk schon wieder vorbei.

Die Kunst der Streckenposten bestand nun darin, die verschiedenen Distanzen auseinander zu halten. Sie leisteten die eigentliche Arbeit, und die war schwer!
Hatten eigentlich die 5 Km gelbe Nummern haben sollen, so hatten etliche aus Mangel daran nun rote Nummern mit einem gelben Punkt. Rote Nummern hatten aber auch die Halbmarathonläufer, und die blauen Nummern der 10 Km hiessen nicht unbedingt, dass die auch nur 10 Km laufen wollten. Offenbar gab es Verwechslungen bei der Nummernausgabe, und so mancher Halbmarathoni lief im Gewand der 10 Km, und das durchaus recht erfolgreich. Es war zwar die weitgehend bewährte Mannschaft der vergangenen Jahre, aber anscheinend müssen manche da noch lernen.
Leider setzte sich das später bei den Siegerehrungen fort. Während man im Ziel fragen konnte wen man wollte – keiner wusste wann die Ehrungen sein sollten – fanden unterdessen drinnen im Saal der Mensa schon die Präsentausgaben statt, mit der Folge weitgehend leerer Ränge. Ich habe es auch nur per Zufall mitbekommen, weil ich mich dahin verlaufen hatte, um zu erfahren was sich dort noch so tat. Liebe Freunde, Kommunikation ist alles!


In der Mensa gab es auch leckeren Kuchen.

Die offiziellen Endergebnisse sind mir noch nicht bekannt, auch kenne ich die meisten TeilnehmerInnen nicht mit Namen – was ich euch aber zeigen kann sind Bilder derer, die zuerst bei mir vorbei kamen.

5 Km
10 Km
Lokalmatador Marius Overdick, zur Halbzeit des Halbmarathon kurz nach der Wende. Ziemlich konkurrenzlos!
Später im Ziel. Der Preis des Sieges waren Krämpfe im Bein…

(Viel) mehr Bilder findet ihr bei Flickr,
die Ergebnislisten verlinke ich, sobald mir das möglich ist.