Swim & Run Darmstadt 2017

Triathlon ohne Radfahren – so kann man das beschreiben, was sich heute im Bürgerpark von Darmstadt abgespielt hat. 500 Meter Schwimmen im Nordbad, und nach einer kurzen Pause nochmal 5 Runden Laufen im Park. 

Die besondere Art der Durchführung ist der Jahreszeit geschuldet. Ende Januar sollte man schon abgetrocknet und geföhnt das warme Bad verlassen. Es ist nicht so, dass das Zwischenergebnis nach dem Schwimmen schon ein Vorzeichen für das Endresultat wäre, aber einen ersten Hinweis gibt es schon.  Sieht man nur die Teilnehmerlisten im Internet, so könnte man noch von reger Beteiligung sprechen. Tatsache ist aber unübersehbar, dass in den Vorjahren schon mal mehr da waren! Blickt man zurück, sind die Zeiten des Gedränges auf den Schwimmbahnen im Nordbad vorbei.

Begonnen hat der Tag um 10 Uhr mit den Wettbewerben der Seniorenklassen. Ihnen folgten um 11 Uhr die Aktiven, und danach kamen Junioren, Jugend und Schüler. Da sich Schwimmen und Laufen zeitlich überschnitten konnte ich leider nicht alle Wettbewerbe besuchen und habe mich für AK1-4, Junioren und Jugend A entschieden. Davon habe ich Videomaterial gesammelt. Das Ergebnis steht weiter unten.

Nicht alle erreichten das Ziel. Bei der Aufstellung zum Laufen, das mit den zeitlichen Rückständen vom Schwimmen (Jagdstart) gestartet wurde, hiess es schon, auf die Nummer 149 brauche keiner warten, der käme nicht. Später erfuhr man, dass er sich verletzt hatte. Ein weiterer wurde disqualifiziert. Warum ist mir nicht bekannt.

Etwas verwundert hat dann anschließend die Siegerehrung. Zwar wurde nach Altersklassen gewertet, aber nur gesamt geehrt. So standen bei den Aktiven Männern drei auf dem Treppchen, die auch die TM20 unter sich ausgemacht hatten. Das waren in dieser Reihenfolge Fabian Reuter, Caspar Halberstadt und Christoph Bentz. Der Erste nach dem Schwimmen, Timo Hackenjos, schaute als Vierter in die Röhre, ebenso wie die jeweils Ersten der TM25 und TM35, Horst Reichel und Steffen Kundel.

Im daran anschließenden Rennen musste man sogar Junioren und Jugend A zusammenlegen, und zwar gleich noch Jungs und Mädchen. Es erinnert an Radrennen, wo aktuell manchmal kein Dutzend Junioren an den Start gehen. Da fahren sie dann bei den Frauen mit…
Die Siegerinnen bei den Mädchen hiessen Franziska Schildhauer (JUNF) sowie Emma Graf (J-AF). Ich habe mal die offiziellen Abkürzungen hier übernommen. Bei den Jungs gewannen David Breinlinger vor Scott McClymont und Niklas Knoll. Alle drei sind Junioren. Die Jugend A ging an Fynn Mengele, der Gesamtsiebter war.

Die Sieger:

AK1-4
Junioren
Jugend A
Jugend B

Mehr Ergebnisse findet ihr bei MAXX-Timing.

Natürlich fehlen hier Bilder aller übrigen Klassen, was nicht daran liegt, dass ich was gegen die hätte. Die hier gezeigten Bilder sind dem Videomaterial entnommen. Speicherkartenplatz ist begrenzt, und so eine Veranstaltung auf 1 Stunde Rohmaterial zu verdichten will geplant sein. Nur als Hausnummer, eine 128GB-CFAST-Karte reicht etwa für eine Stunde Aufnahmen und kostet immer noch rund 400 Euro. Man muss sich also beschränken, ob man will oder nicht.

Der Film vom Event:

Die obigen Schwimmbilder wie auch das Beitragsbild habe ich bewusst gewählt, um den Voreingenommenen zu zeigen, dass es sehr wohl möglich ist, Wassersportarten im Bild zu zeigen, ohne dass es seicht, schlüpfrig oder unsittlich wird! Es muss sich niemand genieren, wenn bei einer solchen Veranstaltung ein Fotograf oder Filmer zugegen ist, vorausgesetzt, der hat sich dazu Gedanken gemacht.