GGEW City Cross Cup Lorsch

Man soll ja niemals nie sagen – aber nach allem was man bis jetzt weiss ist heute die letzte Auflage eines der regional schönsten Radcrossrennen über die Bühne gegangen. Wir haben absolut höchstklassigen Sport gesehen, einen Tag mit wunderbarem Spätherbstwetter erlebt – morgens pottendicker Nebel und danach eitel Sonnenschein – und danken Algis Oleknavicius für mindestens zehn Jahre beste Veranstaltungen. 

Es war einer dieser letzten schönen Tage im Herbst, sowohl wettermäßig als auch sportlich. Für einen Radcross fast schon zu schön, herrschten doch Temperaturen nur knapp unter 20 Grad Celsius.

Die Rennen im Deutschland-Cup Cross sahen am Streckenrand des gut überschaubaren Kurses mehrere tausend Zuschauer. Der Vorteil dieser Strecke ist aus Zuschauersicht, dass man von einem Standort auf der alten Allee quasi durch Umdrehen mehr als 2/3 der ganzen Strecke verfolgen konnte. Ansonsten gab es da noch eine Treppenabfahrt, die mit Bohlen belegt war. Die meisten Fahrer fuhren dort herunter, als ob der Allmächtige hinter ihnen her wäre! Zu Stürzen kam es aber eher selten. Gebremst wurden sie dahinter von einer Schikane, damit es auf dem gleich darauf folgenden Drop die Wiese hinunter zu keinen Knochenbrüchen kam. Da gab es in den Vorjahren gelegentlich üble Stürze, wenn sich Fahrer mit zu viel Tempo dort hinabstürzten.

Fassen wir kurz zusammen.
Der Tag begann morgens um kurz nach 9 Uhr mit dem halbstündigen Rennen der Hobbyklasse. Es wurde eine Beute von Andreas Hunkel.

Nach einer Pause folgten ab 11 Uhr Rennen der Schüler und Schülerinnen, sowie der Jugend, Masters und Frauen, bevor ab 15 Uhr die Männer der Eliteklasse den Renntag beschlossen.

Mehr Details dazu findet ihr auch auf der Webseite zur Veranstaltung.

Im Anschluss an die abschließende Siegerehrung gab es beim Abschied für die beiden Seelen des Radcross, Algis Oleknavicius und Walter Wahl, fast noch Tränen. Es waren bewegende Momente!

Hier ist der Renntag in bewegten Bildern:

das Hobbyrennen:

U15, U17, Masters, Frauen, U19:

Männer Elite:

Ergebnisse gibt es wie üblich bei Rad-Net.

Es bleibt zu hoffen, dass für dieses Rennen die Totenglocke doch noch nicht geläutet wurde und sich ein Nachfolger für die Ausrichtung dieser Veranstaltung findet.