Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof

Sie wird gerne verklärt gesehen, die „gute alte Zeit“.

Viele sehnen sich nach „Ruhe und Ordnung“, vergessen aber dass es damals auch ein schweres Leben war, als Bauer über das Jahr zu kommen. Näher betrachtet waren die vergangenen Jahrhunderte da gar nicht so „gut“, wie manche heute gerne meinen.
Was uns heute selbstverständlich ist, wie elektrisches Licht, Telefon, medizinische Versorgung, Einkauf um Mitternacht, ÖPNV – das alles gab es früher nicht! In gewissem Sinn war manches auch gar nicht nötig, aber mit Computer und Internet, Kühlschrank und Küchenmaschine geht vieles leichter.

Freilichtmuseen wie der Hessenpark in Neu-Anspach oder das Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof sind Orte, an denen man auf den ersten Blick viel altes Holz zusammengetragen vorfindet, aber bei näherer Betrachtung eine Geschichtsstunde erlebt, die lehrreich ist und die Augen öffnet. Ich habe am vergangenen Samstag das Museum in Gutach besucht.  

Fährt man von Offenburg her kommend das Kinzigtal hinauf und hält sich bei Hausach rechts, so kommt man nach Gutach, einer kleinen Siedlung mit dem Beinamen „Schwarzwaldbahn“. Es gibt auch ein Gutach im Breisgau, da sucht man aber vergebens nach dem Museum.

Ortenau-S-Bahn in Gutach
Ortenau-S-Bahn in Gutach

Ja, man kann seit letztem Dezember auch mit der Bahn anreisen, und das nicht schlecht. Mit Umsteigen in Hausach gibt es stündlich eine Verbindung mit der Ortenau-S-Bahn. Die Züge pendeln zwischen Hausach und Hornberg mit Bedarfshalt am Museum, der Bahnsteig ist nur ein paar Schritte vom Eingang entfernt. Bis dahin gab es nur eine Busverbindung, und für die ganz Unverwüstlichen existiert auch ein Radweg zwischen Hausach und Hornberg.

Die Bahnstrecke liegt genau zwischen dem Museum auf der einen Talseite und ein paar Häusern auf der anderen, die zusammen mit ein paar anderen verstreut liegenden Höfen und Häusern das Dorf Gutach bilden. Überall da wo sich größere Mengen Touristen einfinden gibt es auch die damit einhergehenden Einrichtungen. Wie da wäre der Parkplatz, groß für seine Verhältnisse, aber dennoch gerne überfüllt, und in den Häusern im Erdgeschoss gibt es wie die Hühner auf der Stange die üblichen Touristenfallen, von der Wurstbude bis zum Andenkenladen. Dass der Parkpletz etwas kostet muss nicht gesondert erwähnt werden, wohl aber der satte Rabatt, den Museumsbesucher erhalten. Derzeit zahlen sie statt 4 Euro laut einem Aushang an der Kasse nur 1,50 €; ich weiss nur nicht ob pro Stunde oder pro Tag. Auch wer eine Bahnfahrkarte an der Kasse vorlegt erhält eine Ermäßigung in Höhe von einem Euro.

Gehen wir ins Museum.

Eingangsbereich
Eingangsbereich

Der Eingangsbereich beherbergt neben der obligatorischen Kasse auch ein Restaurant, Toiletten und einen kleinen Laden, in dem man neben einem in mehreren Sprachen erhältlichen Museumsführer auch eine DVD über das Museum erhält, die sehenswert ist. Dort beginnt auch der ausgeschilderte Rundweg in Form einer langgezogenen Acht.

Einen anderen offiziellen Film über das Museum findet man auf Youtube.

Wir halten uns links und kommen gleich zum Hotzenwaldhaus, das nach seinem früheren Herkunftsgebiet benannt ist.

Hotzenwaldhaus
Hotzenwaldhaus

Zum Schutz vor dem rauhen Klima auf den Höhen des Südschwarzwalds finden wir eine Konstruktion vor, die einem Haus im Haus entspricht. Dabei sind moderne und gerade wieder aktuell werdende Bauformen wie Wärmedämmung und Passivhaus eigentlich schon ein alter Hut.

Umgang im Hotzenwaldhaus
Umgang im Hotzenwaldhaus

Der Wohnbereich wird durch einen Rundgang geschützt, der als Wärmedämmung fungiert und im Winter auch als Arbeitsraum genutzt werden konnte. Er enthält auch die Wasserversorgung in Gestalt eines Brunnentrogs, dem aus einer nahen Quelle fliessendes Wasser über hölzerne Rohrleitungen zugeführt wird.
Wie in den meisten anderen Häusern jener Zeit auch findet man dort über dem Brunnentrog ein „Milchhäusle“, den Kühlschrank jener Tage.

Milchhäusle

Die Kühlung erfolgt durch das immer frische Wasser im Trog, in das man die Milchkanne direkt hineingestellt hat sowie andere Lebensmittel auf Bretter in das Häusle. Der Trog diente auch als jahreszeitunabhängige Viehtränke.
Eine Versorgung mit fliessend warmem Wasser, wie sie heute selbstverständlich ist, war unbekannt. Warmes Wasser hat man sich im Kessel über der offenen Feuerstelle bereitet, die in der Rauchküche eingebaut war.

Rauchküche
Rauchküche

Rauchküche deshalb, weil es keinen Schornstein oder Kamin gab. Der Rauchabzug war sozusagen das Haus selber. Zugleich wurden so die unter der Decke hängenden Schinken geräuchert und haltbar gemacht. Die Küche war wegen der Brandgefahr auch oft der einzige in Stein gemauerte Teil der Häuser, alles andere bestand weitgehend aus Holz.
Die Bretter und Balken wurden dabei nicht mit Schrauben oder Eisennägeln zusammen gehalten. Schrauben gab es nicht, und Eisen war knapp und teuer. Nägel stellte der Schmied händisch und stückweise her, und die Gefahr wäre viel zu groß gewesen dass eine Kuh mit dem Futter versehentlich so ein Metallteil geschluckt hätte. Vieh war das Kapital der Bauern, und eine innere Verletzung deren Todesurteil. Man behalf sich mit Holzdübeln.

Gehen wir weiter und kommen zum Falkenhof, einem typischen Eindachhaus, das 1737 im Dreisamtal erbaut wurde.

Falkenhof
Falkenhof

Eindachhaus heisst es deshalb, weil alles unter einem Dach anzutreffen war – sowohl Wohn- als auch Arbeitsbereich, Viehstall und Vorräte befanden sich unter diesem großen Dach, das je nach Region entweder mit Stroh oder mit Schindeln gedeckt war. Man nahm, was man ind er Region gerade hatte, unsere heute allgegenwärtigen tönernen Dachpfannen waren dort damals unbekannt. Stroh gab es als Abfallprodukt der Landwirtschaft, und wo solche aufgrund des Klimas nicht möglich war, nahm man das harzhaltige und so witterungsbeständige Holz der Nadelbäume. Schindeln fertigten die Bauern über den Winter auf Vorrat, wenn es auf den Feldern sonst nichts zu tun gab.

Wie kann man sich die Aufteilung eines solchen alten Bauernhauses nun vorstellen?
Es gab nur einen mit einem Kachelofen beheizbaren Raum, die Wohnstube. In gewissem Umfang galt das auch für die Küche mit ihrem offenen Feuer. Die Schlafkammer des Bauernpaares lag direkt über diesem Bereich, um durch Abwärme ein wenig erwärmt zu werden. Alle anderen Räume waren so warm oder kalt, wie es das aktuelle Wetter eben zuliess. Im Winter war alles ausser der Stube nicht beheizt! In gewissem Sinn stellte die Wärme aus dem Kuhstall auch eine Heizung dar, denn diese Bereich lagen direkt nebeneinander. Geruchsempfindlich durfte man da nicht sein, und auch die tägliche Dusche ist eine Erfindung neuerer Zeit. Gebadet wurde bestenfalls einmal die Woche, und dann badeten alle der Reihe nach im selben Wasser im Zuber in der Küche! Woher kam das warme Wasser dazu? Richtig, aus dem Kessel über dem offenen Feuer…
Die Vorräte an Stroh und Futter lagen in der Tenne ein Stockwerk über dem Wohn- und Wirtschaftsteil, mit einer direkten hangseitigen Einfahrt. Das wirkte natürlich auch als Wärmedämmung, machte allerdings ein paar Kompromisse bei der Gestaltung der Betten nötig.

Inneneinrichtung Schlafkammer
Inneneinrichtung Schlafkammer

Man kann sehen dass die Betten jener Zeit relativ kurz waren und mit einem Baldachin versehen waren, der dazu diente, durch die Ritzen in der Decke rieselnden Schmutz abzuhalten. Da das ganze Haus weitgehend aus Holz bestand und dieses permanent arbeitet gab es überall Ritze und Fugen.

Gleich nebenan steht das sogenannte Schauinslandhaus, benannt nach seiner Herkunft. Auch dieses Haus wurde um 1730 erbaut.
Die Höhen der Region ermöglichten keinen Ackerbau, und die Bewohner lebten von der Viehzucht sowie im Nebenerwerb von Holzschnitzarbeiten (Schnefler) oder vom Bergbau.

Schneflerwerkstatt
Schneflerwerkstatt

Zu jener Zeit wurde am Schauinsland im Auftrag der lokalen Autoritäten Silber abgebaut, ein Schaubergwerk ist dort noch erhalten und im Sommer für Besucher geöffnet.

Die vergleichsweise einsame Lage dieser Bauernhöfe zwang zur Selbstversorgung. Das uns heute so selbstverständliche Straßennetz war erst im Entstehen. Die nächste Stadt und damit der Kaufmann, ein Arzt, Apotheker oder ein Handwerker waren weit und das einzige regelmäßig vorhandene Transportmittel waren die eigenen Füße. Zudem war Geld immer knapp, da die Bauern zu jener Zeit in Abhängigkeit zu ihren Grundherren lebten und hohe Abgaben zahlen mussten. Die von ihnen bewirtschafteten Flächen waren nicht ihr Eigentum, sondern gehörten Grundherren wie Fürsten oder Klöstern.

Folgen wir dem Rundgang weiter im Uhrzeigersinn.

Tagelöhnerhaus
Tagelöhnerhaus

Das Tagelöhnerhaus aus dem Oberprechtal wurde rund hundert Jahre später gebaut als die bisher gesehenen Bauernhäuser, um das Jahr 1819. Es war bis in unsere Zeit bewohnt, sieht schon vergleichsweise modern aus, und die Inneneinrichtung entspricht dem Stand, in dem der letzte Bewohner es verlassen hat.IMG_3165
Der Name sagt schon einiges. Tagelöhner bestellten nicht ihr „eigenes“ Land, sondern taten das im Auftrag anderer, vor allem Großgrundbesitzern gegen Lohn. Dazu muss man bedenken, wie die Erbfolge geregelt war. Die Familien damals waren durchschnittlich sehr kinderreich, nicht selten 10-15 Personen unter einem Dach, und wenn der Altbauer verschied wurde entweder der Hof an den ältesten Sohn übergeben, mit der Folge dass die jüngeren Söhne als Knechte bei anderen Bauern unterkommen mussten, oder infolge einer Teilung des Besitzes unter allen Nachkommen wurde der Besitz immer kleiner. Irgendwann reichte er nicht mehr aus, um die Familien zu ernähren! Man muste sich andere Auskommen suchen oder auswandern. Welches Prinzip angewand wurde war regional recht unterschiedlich geregelt.

Hippenseppenhof
Hippenseppenhof

Am Schluss der einen Hälfte des Rundgangs kommen wir zum Hippenseppenhof, dem mit Baujahr 1599 ältesten Haus im Museum. Er stand ursprünglich in Furtwangen-Katzensteig und wurde wie die meisten anderen Gebäude auch ins Museum verlagert. Original am Standort ist nur der eigentliche Vogtsbauernhof, der seit 1612 an dieser Stelle steht. Man sollte sich vergegenwärtigen, dass dieser alte Bauernhof den Dreißigjährigen Krieg, Maria Theresia und den Alten Fritz, Napoleon und seine Feldzüge, die Revolution von 1848 und alle Ereignisse jüngeren Datums erlebt und überlebt hat. Eine reife Leistung für einen Holzbau!

Wie ich bereits weiter oben schrieb waren diese alten Bauernhöfe notgedrungen Selbstversorger. Zu so einem Anwesen gehörten daher mindestens ein Speicher, nicht selten ein Backhaus, oft eine Säge, eine Ölmühle oder Hanfreibe, und durch die Frömmigkeit jener Zeit gerne auch eine eigene Kapelle.

Speicher, Innenansicht
Speicher, Innenansicht

Speicher waren besondere Konstruktionen, mussten sie doch ihren Inhalt vom losen Getreide bis hin zum Brot, trocken halten und vor Ungeziefer schützen. Wo wir schon beim Brot sind, gebacken wurde oft nur einmal im Monat, weil es ein ziemlicher Aufwand war, den gemauerten Backofen anzuheizen. Die uns heute so vertraute Bratröhre gab es noch nicht, und so ein Backofen war eine gefährliche Sache. Daher war er in jenem Backhaus ausserhalb des eigentlichen Bauernhauses in genügendem Abstand eingerichtet.

Backhütte
Backhütte

Es enthielt oft auch eine Anlage zum Schnapsbrennen, um im Herbst aus den geernteten Früchten Köstliches zubereiten zu können, das sich auch hielt. Wenn man nur einmal monatlich backt hatte man aber ein Problem. Wir alle wissen dass sich zumindest heutiges Brot nicht so lange hält, es verdirbt früher.

Antrieb für die Säge wie auch für andere Handwerksgeräte war die Wasserkraft. Mit einem Wasserrad und entsprechenden hölzernen Stangen, Hebeln und Zahnrädern konnte man zum Beispiel auch Getreidemühlen oder Ölpressen betreiben, was die Besitzer dieser Einrichtungen mitunter auch gegen Bezahlung für Dritte durchführten. Öl aus entsprechenden Früchten brauchte man für die Beleuchtung der sonst ziemlich düsteren Räume, oder für die Küche. Fasern zum Herstellen von Bekleidung gewann man z.B. aus Hanf oder Leinen, spann es in Heimarbeit zu Garn und verarbeitet dieses auf Webstühlen, durch Klöppeln, oder andere heute fast vergessene Handarbeitstechniken, die im Museum auch vorgeführt werden. Oft waren diese Tätigkeiten auch ein Nebenerwerb, wenn die so hergestellten Waren in der Stadt verkauft werden konnten.

Ausstellung: Leuchtmittel
Ausstellung: Leuchtmittel

Vor der Erfindung der Öllampe waren Kienspäne die einzige Beleuchtung, aber wenig effektiv. Beides waren aber im Vergleich zum heutigen elektrischen Licht müde Funzeln.
Es genügte einer einfachen Lebensführung, reich wurde davon kaum einer. Wohlhabend wurden infolge des einsetzenden Handels aber die Kaufleute und Geldverleiher in den Städten.

Zur Versorgung mit Grünem dienten Gärten, in denen nicht nur Gemüse und Salat angebaut wurde, sondern z.B. auch Heilpflanzen. Ärzte in unseren Sinn gab es keine, das erledigte wenn überhaupt mehr schlecht als recht der Bader, oder sie waren weit weg und zudem teuer. Also musste man sich selbst helfen, soweit das überhaupt möglich war. Man muss sich vorstellen – fiel der Ernährer wegen Krankheit oder Unfall aus hatte die restliche Familie ein existenzielles Problem! Heilfürsorge, Kuren oder Spitäler sind eine Erfindung unserer Tage! Damals konnte eine „einfache“ Erkältung tödlich sein.

Dass die Bauweise der Höfe im Lauf der Jahrhunderte sich zwar im Detail änderte, das aber nach aussen kaum sichtbar wurde, zeigt der nun folgende Vogtsbauernhof, das Original am Standort.

Vogtsbauernhof

Er wurde 1612 dort erbaut und ist ebenso wie die meisten anderen Höfe ein Eindachhaus. Also befindet sich wieder „alles unter einem Dach“. Er bildet seit 1964 die Keimzelle des Museums. Es ist das materialisierte Klischee vom „typischen Schwarzwälder Bauernhaus“!
Ihm zugeordnet ist wieder ein Speicher, eine Mühle, ein Back- und Brennhaus sowie eine Säge. An ihnen wird die technische Entwicklung über die Jahrhunderte deutlich. Gab es zunächst nur „einfache“ Klopf- oder Plotzsägen (das Modell im Museum ist aus dem Jahr 1673), in denen ein mit einem Wasserrad betriebener Wellbaum das Sägegatter mit einem einzigen Sägeblatt anhob, damit es im Zuge der Schwerkraft wieder herunterfallen konnte und dabei einen Schnitt tat, veränderte sich das später zu Hochgangsägen, die erheblich effizienter waren. Klopfsägen sägten nur beim Herunterfallen, weshalb das Sägen eines Brettes von 6 Meter in etwa eine Stunde dauerte – der ganze Baum dann dementsprechend länger. Später brauchte man mit modernerem Gerät nur noch ein Viertel dieser Zeit, und heute gibt es Sägegatter, die den ganzen Baum in einem Aufwasch zerlegen. Hochgangsägen nennt man auch Kurbelsägen. Der Grund liegt nahe. Das Sägeblatt bewegt sich durch die Kurbel angetrieben stetig auf und ab und sägt so bei jeder Bewegung.

Der Lorenzenhof (Wolfach, 1608) beherbergt eine Ausstellung über die Holzwirtschaft jener Zeit.

Lorenzenhof
Lorenzenhof

Das in den Wäldern geschlagene Holz wurde talwärts gebracht und als Flöße zusammengebunden bis nach Holland verschifft. Dort dienten die „Holländertannen“ dem Schiffbau. Auch infolge des Betriebs von Meilern zur Holzkohlegewinnung, die man für die Erzverhüttung wie auch für die Schmieden brauchte, schwand der Holzvorrat über die Jahre kontinuierlich. So war der Wald Ende der Periode reichlich verschwunden. Auch die Glashütten trugen ihren Teil dazu bei. Was wir heute als Schwarzwald kennen ist weitgehend ein Produkt gezielter Wiederaufforstung.

Wer das Museum besuchen möchte sollte dafür unbedingt reichlich Zeit einplanen und ggf. an einer Führung teilnehmen. Auch empfehlenswert ist die Teilnahme an einer der oft von örtlichen Handwerkern durchgeführten Vorführungen und Darbietungen, aus denen man etwas über Handwerke früherer Tage lernt, die heute (fast) ausgestorben sind.
Wer kennt denn heute noch einen Besenbinder? Es ist eindrucksvoll mitanzusehen, wie man aus einer handvoll Birkenreisig und etwas Bindematerial ohne einen einzigen Nagel oder Draht einen Besen binden kann, der den meisten heutigen Modellen aus dem Baumarkt schon vor Jahrhunderten meilenweit voraus war! Dieses Wissen droht leider vergessen zu gehen.

(Alle Bilder in diesem Artikel habe ich bei meinem Besuch selbst gemacht, die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung von Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof)