Sport und Spiel am Wasserturm

Der Mannheimer Wasserturm liegt stadtbildprägend in der Innenstadt nur wenige Hundert Meter vom Hauptbahnhof entfernt. Heute war der Platz und die Straßen um ihn herum wie schon in den Vorjahren Austragungsort einer breitensportorientierten Veranstaltung, bei der die Besucher jeden Alters verschiedene Sportarten ausprobieren oder als Zuschauer verschiedenen Vorführungen beiwohnen konnten. 

Dass es nicht unbedingt ratsam ist, den Sprecherplatz angesichts angekündigter Schauer und Gewitter unter einem Marktschirm ohne sonstigen Wetterschutz einzurichten hat heute jedenfalls der veranstaltende Mannheimer Sportkreis lernen müssen. In den um die Mittagszeit niedergehenden unwetterartigen Regenfällen ging die Tonanlage mit unter und war danach nicht mehr zu gebrauchen.
Unter dem kurzen aber sehr heftigen Schutt leiden mussten auch die Kinder, die zu dieser Zeit gerade ein Rollskirennen austrugen. Wie es endete weiss ich nicht, da es galt sich unter den Arkaden der umliegenden Gebäude in Sicherheit zu bringen, um nicht selber den Wassermassen zum Opfer zu fallen. Nicht wenige haben Zögern mit klitschnasser Bekleidung bezahlt! Ein Regenschirm hätte bei dem zeitgleich einsetzenden stürmischen Wind nichts geholfen!
Dazu ein paar bewegte, bildhafte Eindrücke:

Die Kinder, deren Stimmen man im Hintergrund hört, sind nicht am Ertrinken. Sie lernen gerade, dass Wasser nass ist und der Sturm es auch in die vermeintlich sicheren und trockenen Arkaden hinein bläst.

Ebenfalls Teil der Veranstaltung waren im weiteren Verlauf eine Reihe Inlinerrennen für verschiedene Altersklassen, sowie ein auf 65 Runden angesetztes Radkriterium der B/C-Klasse. Es erfreute sich reger Beteiligung nicht nur örtlicher Teilnehmer.
Bald nach dem durch das Unwetter verzögerten Start setzten sich einige Fahrer vom Feld ab und machten bis kurz vor Schluss des Rennens mehr oder weniger die alle zehn Runden durchgeführten Wertungen sowie etliche Prämien unter sich aus. Ab etwa der Mitte des Rennens war der Abstand auf etwa eine halbe Runde angewachsen und damit so groß geworden, dass der WA die Wertungen für das Hauptfeld nicht mehr anläutete, was dort prompt zu Beschwerden führte. Zu gewinnen gab es für diese Gruppe nichts mehr. Im Ziel wäre es fast sogar noch zu Rundengewinn für einen Fahrer gekommen.

Das Beitragsbild zeigt die drei Sieger des heutigen Rennens.

Mehr über den Verlauf könnt ihr euch  in bewegten Bildern ansehen.

Das Video mit Aufnahmen von den Inlinerwettbewerben sowie dem Radkriterium ist auch bei Youtube eingestellt.